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Katja Rathje-Hoffmann: Hebammen sind entscheidende Ansprechpartner und Begleiter- Danke

Zum Internationalen Hebammentag am 5. Mai 2018 erklärte die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Katja Rathje-Hoffmann:

„Dieser Tag soll auch dafür da sein, um für die Probleme des Berufsstandes zu sensibilisieren. Diese stehen derzeit leider im Vordergrund und überschatten die großartige Arbeit der Hebammen. Sowohl freiberufliche als auch in Kliniken tätige Hebammen kämpfen mit Nachwuchsmangel und einer hohen Arbeitsbelastung. Auch die hohe Haftpflichtprämie von über 7000€ pro Jahr für freiberuflich tätige Hebammen in der Geburtshilfe schaden der Attraktivität dieses Berufes.

Um dies zu ändern, müssen die Arbeitsbedingungen verbessert werden. Deshalb haben wir uns als Jamaika-Koalition dafür eingesetzt, aus der bestehenden Datenbasis eine landesweite Bedarfsanalyse für Geburtskliniken und in der Geburtshilfe tätige Hebammen zu erstellen. Im Koalitionsvertrag haben wir vereinbart, dass wir auf dieser Basis ein Geburtshilfekonzept erstellen werden. Dies wird unter Berücksichtigung der Anforderungen der „Qualitätssicherungsrichtlinie Früh- und Reifgeborene“ geschehen und landesweit gelten.

Unser Ziel ist es, langfristig Qualität und Erreichbarkeit im gesamten Land sicherzustellen. Die Situation an der Westküste und in strukturschwachen Regionen werden wir bei der Erstellung des Konzepts besonders berücksichtigen. Wir werden weiter dafür werben, dass sich mehr junge Menschen für diesen Beruf entscheiden.

Unverändert sind Hebammen für Familien und Frauen ein ganz entscheidender Ansprechpartner und Begleiter. Im Namen der CDU-Landtagsfraktion danke ich ihnen von ganzem Herzen für die Arbeit, die sie Tag für Tag leisten!“

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Katja Rathje-Hoffmann: Mehr Qualität in der Betreuung, Deckelung der Elternbeiträge und Entlastung der Kommunen

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Sehr geehrte Frau Präsidentin,
sehr geehrte Damen und Herren,

wir wissen, dass wir uns in Schleswig-Holstein intensiv und gründlich mit der Neuordnung der Kitafinanzierung beschäftigen müssen. Für uns als Jamaika Koalition ist diese Neuordnung eine der wichtigsten Aufgaben in dieser Legislaturperiode. Und es ist auch eines der aufwendigsten und umfangreichsten Projekte für uns als Politik und für die Verwaltungen auf Landes- und Kommunalebene.

Mit dem Inkrafttreten des ersten Kindertagesstättengesetzes Anfang der 90er Jahre, also noch im vergangenen Jahrhundert, wurde die Finanzierung der Kitas stetig immer komplizierter, umfangreicher und letztendlich auch unüberschaubarer. Das bestehende System der Kindertagesförderung ist geprägt durch seine Vielzahl an Geldgebern, Finanzierungssträngen und Förderprogrammen und unterschiedlichen Finanzierungszuständigkeiten für die Einrichtungen und die Tagespflege.

Mit drei Problemen haben wir es derzeit hauptsächlich zu tun:

  1. mit einer undurchschaubaren und komplizierten Finanzierung,
  2. mit einem extrem hohen Verwaltungsaufwand,
  3. mit höchst unterschiedlichen Elternbeiträgen, die noch dazu im Bundesvergleich relativ hoch sind.

Trotzdem ist das gesamte Kita-System unterfinanziert, verursacht durch gestiegene Betriebskosten und es lässt keine klare Definition der Aufgaben- und Finanzierungsverantwortung vom Land, Kreis und Gemeinde erkennen.

Und Liebe Kolleginnen und Kollegen der SPD, es ist auch ein offenes Geheimnis, dass ihr 100 Euro Kita-Geld, wie es der SHZ bereits nach dem Landtagsbeschluss Mitte 2016 titelte, „ein 100-Euro Mythos ist, der verpuffen wird“.

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Katja Rathje-Hoffmann: Lückenlose Aufklärung gefordert

Katja Rathje-Hoffmann, sozialpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, nahm heute anlässlich der Sondersitzung des Sozialausschusses Stellung zum Fall der Ermordung der 17-jährigen Flensburgerin:

„Hier muss ein tragischer Todesfall in Flensburg aufgeklärt werden. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen und Freunden des Opfers.

Das 17-jährige weibliche Opfer wurde in einer Jugendhilfeeinrichtung in Flensburg betreut. Nach Angaben des örtlichen Jugendhilfeträgers, der Stadt Flensburg und des Landesjugendamtes gab es bislang keine Beanstandungen zu dieser Einrichtung.

Allgemeine Gründe für eine Betreuung in einer solchen Einrichtung sind zumeist Konfliktsituationen im privaten Bereich, Überforderung von Eltern oder der Tod der Erziehungsberechtigten. Das Flensburger Jugendamt war zuständig für das Opfer und den mutmaßlichen Täter gleichermaßen.

Weitere Angaben konnten wegen des besonders anspruchsvollen Sozialdatenschutzes seitens der Behörde im Sozialausschuss nicht gemacht werden. Es müssen zukünftig Maßnahmen geprüft werden, dass sich ein solcher Fehler nicht wiederholen darf.“

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