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Situation für die Freiwilligendienste angemessen verbessern

Zuerst ein paar Fakten zu den Freiwilligendiensten:

In Schleswig-Holstein werden in eigener Zuständigkeit seit 2013 792 FSJ-Plätze vom Land gefördert. Dazu zählen Freiwilliges Soziales-, Ökologisches-, Politisches- und Kulturelles Jahr, die jeweils mit 1.200,- Euro jährlich vom Land gefördert werden.

Alle Freiwilligendienste, also auch die des Bundes, gelten nicht als Arbeitsverhältnisse, sie sollen arbeitsmarktneutral sein. Dementsprechend gibt es am Monatsende auch keinen Lohn, sondern ein Taschengeld oder eine Aufwandsentschädigung für das freiwillige Engagement – völlig unabhängig, wie anstrengend oder stressig der jeweilige Einsatz war.

Die erforderlichen Beiträge zur Sozialversicherung werden selbstverständlich komplett vom Arbeitgeber übernommen. Zudem besteht eine Unfallversicherungspflicht. Auch werden die notwendigen Kosten zu den verbindlichen Seminaren voll erstattet. Während des FSJ wird das Kindergeld durch die Familienkasse weiterhin übernommen.

Ich möchte an dieser Stelle besonders auf die Anerkennungskultur in den einzelnen Bundesländern verweisen. Im Bundesvergleich sieht das für unser Land nicht ganz so gut aus. Bis auf den Anspruch auf eine Bahncard 25 und den Anspruch auf den Azubi-Tarif im ÖPNV und einige individuellen Vergünstigungen, läuft hier nicht so viel.

Da ist tatsächlich viel Luft nach oben. In den meisten Bundesländern wird das Freiwillige Jahr auf die Ausbildungszeit der Erzieher/innen angerechnet und auf einige weitere Ausbildungen ebenfalls. Es gibt auch Teilanrechnungen auf die Fachhochschulreife, Medizinausbildung und beim Studium der Sozialen Arbeit.

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Die Qualität steht in der frühkindlichen Bildung im Vordergrund!

Die kitapolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Katja Rathje-Hoffmann, erklärte zu den heute (28.08.2018) vorgestellten Ergebnissen des Ländermonitors Schleswig-Holstein der Bertelsmann Stiftung:

„Die Studie bescheinigt dem Land Schleswig-Holstein eine positive Qualitätsentwicklung im Bereich der Kindertagesbetreuung. An diese Entwicklung knüpfen wir an und werden im Zuge der großangelegten Kita-Reform weitere qualitätsverbessernde Maßnahmen treffen.

Genau hinschauen müssen wir bei den großen regionalen Unterschieden in Schleswig-Holstein. Mit der Kita-Reform ist es unser Vorhaben, auch in diesem Bereich eine bessere Vergleichbarkeit zu erreichen.

Wir hoffen zudem, dass mit der Studie ein weiteres Signal in Berlin angekommen ist: Die Bundesländer sind bei der Steigerung der Qualität in der frühkindlichen Bildung auch auf die Unterstützung des Bundes angewiesen.

Gleichzeitig wird deutlich, dass wir mit unserer Prioritätensetzung, Qualität vor Beitragsfreiheit, auf dem richtigen Weg sind. Für die Bundesfamilienministerin sollte ebenfalls klar sein: Das A und O im Bereich der frühkindlichen Bildung ist die Qualität unserer Kindertagesstätten. Und gute Qualität in den Kitas hat ihren Preis.“

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Katja Rathje-Hoffmann: Hebammen sind entscheidende Ansprechpartner und Begleiter- Danke

Zum Internationalen Hebammentag am 5. Mai 2018 erklärte die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Katja Rathje-Hoffmann:

„Dieser Tag soll auch dafür da sein, um für die Probleme des Berufsstandes zu sensibilisieren. Diese stehen derzeit leider im Vordergrund und überschatten die großartige Arbeit der Hebammen. Sowohl freiberufliche als auch in Kliniken tätige Hebammen kämpfen mit Nachwuchsmangel und einer hohen Arbeitsbelastung. Auch die hohe Haftpflichtprämie von über 7000€ pro Jahr für freiberuflich tätige Hebammen in der Geburtshilfe schaden der Attraktivität dieses Berufes.

Um dies zu ändern, müssen die Arbeitsbedingungen verbessert werden. Deshalb haben wir uns als Jamaika-Koalition dafür eingesetzt, aus der bestehenden Datenbasis eine landesweite Bedarfsanalyse für Geburtskliniken und in der Geburtshilfe tätige Hebammen zu erstellen. Im Koalitionsvertrag haben wir vereinbart, dass wir auf dieser Basis ein Geburtshilfekonzept erstellen werden. Dies wird unter Berücksichtigung der Anforderungen der „Qualitätssicherungsrichtlinie Früh- und Reifgeborene“ geschehen und landesweit gelten.

Unser Ziel ist es, langfristig Qualität und Erreichbarkeit im gesamten Land sicherzustellen. Die Situation an der Westküste und in strukturschwachen Regionen werden wir bei der Erstellung des Konzepts besonders berücksichtigen. Wir werden weiter dafür werben, dass sich mehr junge Menschen für diesen Beruf entscheiden.

Unverändert sind Hebammen für Familien und Frauen ein ganz entscheidender Ansprechpartner und Begleiter. Im Namen der CDU-Landtagsfraktion danke ich ihnen von ganzem Herzen für die Arbeit, die sie Tag für Tag leisten!“

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