Norderstedt – Bombenstimmung herrschte bereits beim Vorprogramm mit der Goombay Dance Band und Vossi & Co an der Waldbühne im Stadtpark Norderstedt. Dann bereiteten 3000 Besucher Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Einmarsch mit der Landtagsabgeordneten Katja Rathje-Hoffmann und CDU Spitzenkandidat Jost de Jager einen geradezu euphorischen Empfang. Der Abend endete mit Standing Ovations. Was für ein Fest. Bericht und Video-Clip folgen.
Katja Rathje-Hoffmann zur Oppositionskampagne gegen Betreuungsgeld
In einer Pressekonferenz am Beginn der Woche hatte der SPD-Bundesvorstand mit seinem Kampagnenstart zum „Angriff auf das Betreuungsgeld geblasen“, wie die Kieler Nachrichten ihren Artikel überschrieben.
Entsprechend hatten SPD, Grüne, Linke und der SSW in einem gemeinsamen Antrag gefordert, das Betreuungsgeld zu stoppen.
Für Sie gibt es nur eine richtige Entscheidung für die jungen Eltern: „Kind in die Krippe und auf zur Arbeit!“, sagte dazu die familienpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Katja Rathje-Hoffmann.
Dabei wünschten sich immer noch die Hälfte der Eltern, in den ersten drei Jahren bei ihren kleinen Kindern zu bleiben. „Wir maßen uns nicht an, das Erziehungsmodell, das die meisten Eltern für sich wählen, zu verunglimpfen oder zu verurteilen. Sie behaupten, dass diese Kinder zu Hause von Bildung ferngehalten werden, das ist ein Affront gegen die Eltern“, so Rathje-Hoffmann. Die Opposition stelle damit alle diese Eltern unter den Generalverdacht, ihre Kinder zu Hause nicht erziehen zu können.
Die CDU stehe für die echte Wahlfreiheit der Eltern und deshalb zum Betreuungsgeld. Rathje-Hoffmann: „jedoch – und das sagen wir offen und ehrlich – möchten wir nicht, dass das zu erwartende Betreuungsgeld in bar an die Erziehenden ausgezahlt wird.“









