Katja Rathje-Hoffmann zur Intersexaualität

Katja Rathje-Hoffmann   14.06.2018

(TOP 26) Wir wollen eine klare Besserstellung erreichen

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Mehr als 100.000 Intersexuelle Menschen gibt es in Deutschland. Intersexuelle Menschen haben eine biologische Besonderheit. Sie wurden mit sowohl männlichen, als auch weiblichen Geschlechtsmerkmalen geboren und sind daher auch medizinisch nicht eindeutig dem weiblichen oder männlichen Geschlecht zuzuordnen.

Deshalb sind sie jedoch nicht krank und damit zwangsläufig behandlungsbedürftig. Die Wissenschaft nimmt hierbei eine besondere Stellung ein. Insbesondere die Sexualforschung hat sich wirksam etabliert und wichtige Aufklärung geleistet.

Es wurde lange versucht, diese Menschen einem Geschlecht zuzuordnen. Bereits im Kleinkindalter wurden und werden sie noch immer verstümmelnden Operationen unterzogen. Es kursieren Zahlen von 1500 „geschlechtsangleichenden“ Operationen im Jahr.

Das ist falsch!

Und genau deswegen besteht hier Handlungsbedarf. Und genau deswegen wollen wir als Jamaika-Koalition handeln. Betroffene selbst klagten vor dem Bundesverfassungsgericht. Nach 2011 zuletzt im November des letzten Jahres. Und ihnen wurde Recht gegeben. Die bisherige Regelung im Gesetz seien nicht mit dem Grundgesetz vereinbar.

Der Gesetzgeber muss, so hieß es in der Begründung, bis Ende 2018 das Personenstandsrecht der Bundesrepublik Deutschland ändern, denn in diesem finden diese Personen bislang nicht statt.

Es muss, laut BVG, eine 3. Option geben. Verschiedene Vorschläge gibt es, der Deutsche Ethikrat schlägt beispielsweise den Weg über die Option „anderes“ vor. Wir als Jamaika-Koalition haben in unserem Koalitionsvertrag festgelegt, dass wir uns für die Stärkung der Rechte von Transsexuellen und intersexuellen Menschen auf Bundes- und Landesebene einsetzen werden.

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Machts noch mal, Jungs

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Segeberger Abgeordnete unterstützen Niclas Herbst

Die 4 Spitzendelegierte aus dem Kreis Segeberg und der Spitzenkandidat für die Europawahl: Der CDU Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann, die Landtagsabgeordnete und Landesvorsitzende der Frauen Union Katja Rathje-Hoffmann, Europawahl-Spitzenkandidat Niclas Herbst, der Landtagsabgeordnete Ole-Christopher Plambeck und Bad Segebergs designierter Kreispräsident Claus Peter Dieck (vlnr)

Aus shz-online vom 02.06.2018

Der Parteitag wählte den früheren Landtagsabgeordneten Niclas Herbst mit 177 Ja-Stimmen von 206 abgegebenen Stimmen zum Spitzenkandidaten der schleswig-holsteinischen CDU für die Europawahl im Mai 2019 – eine Zustimmung von 86,3 Prozent. Herbst löst Reimer Böge ab, der nach 30 Jahren als Europaparlamentarier nicht mehr antritt. Herbst (45) warnte in seiner Vorstellungsrede, dass es diesmal um eine Richtungswahl gehe. Es gehe darum, das Europa Adenauers, de Gaulles, Mitterrands und Kohls zu retten. Manche wie der frühere Berater von US-Präsident Donald Trump, Stephen Bannon, hätten Europa als Feind gewählt und wollten die EU kaputt machen.„Europa ist keine Elitenprojekt“, sagte Herbst. „Für den Landwirt, der aus Osteuropa seinen Erntehelfer holt, ist Europa keine Eliteprojekt.“ Und auch nicht für jene alte Menschen, die eine Pflegekraft bräuchten.

– Quelle: https://www.shz.de/20012852 ©2018

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