Katja Rathje-Hoffmann: Studie bestätigt falschen Kita-Kurs von SPD, Grünen und SSW

Ktaja Rathjer-Hoffmann MdL

Ktaja Rathjer-Hoffmann MdL

Die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Katja Rathje-Hoffmann, fordert nach der heute (20. Oktober 2016) veröffentlichten Studie des Aktionsbündnisses „Unsere Kinder – unsere Zukunft“ die Regierungskoalition auf, von ihrer ideologisierten Politik Abstand zu nehmen und endlich wirkungsvolle Maßnahmen zur Verbesserung der Situation in den Kitas zu ergreifen.

„Die Studie, die das Kita-Aktionsbündnis heute vorgelegt hat, zeigt, wie dramatisch die Situation in unseren Kindertagesstätten tatsächlich ist.

Wenn Erzieher und Mitarbeiter mehrheitlich erklären, dass sie ihren Auftrag nicht mehr erfüllen können, ist das ein deutliches Alarmsignal, das auch SPD, Grüne und SSW nicht länger ignorieren können“, so Rathje-Hoffmann.

Die Landesregierung sei jetzt in der Pflicht, den Hilferuf ernst zu nehmen und umzusteuern, zumal auch das Kita-Aktionsbündnis Qualitätsverbesserungen vor Beitragsfreiheit anmahnt.

„Unsere Kitas sind am Limit angekommen. Das Kita-Wahlgeschenk muss eingestampft und die freiwerdenden Mittel über die Kommunen den Kindertagesstätten zur Verfügung gestellt werden.

Die gesamte Kita-Finanzierung muss endlich auf eine solide und vor allem transparente Grundlage gestellt werden. Durch das derzeitige Finanzierungsgeflecht blickt doch kaum noch einer durch“, so die Sozialpolitikerin. Ebenso sei eine Anhebung des Fachkraft-Kind-Schlüssels dringend geboten, wie auch die Zahlen der Studie zeigen, betonte die Abgeordnete.

Veröffentlicht unter Allgemein |

Katja Rathje-Hoffmann: 100-Euro-Krippengeld ist nichts anderes als das Betreuungsgeld unter anderen Vorzeichen

 Copyright CDU/Butzmann

Copyright CDU/Butzmann

Die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Katja Rathje-Hoffmann, hat die heutigen (18. Oktober 2016) Äußerungen der SPD-Landtagsabgeordneten Midyatli zum Krippengeld als doppelzüngig bezeichnet.

„Mit dem Krippengeld macht die SPD genau das, was sie zu Recht beim Betreuungsgeld moniert hat. Der 100-Euro-Gutschein ist nichts anderes als das Betreuungsgeld – nur unter anderen Vorzeichen.

Jetzt ist es die SPD, die den Eltern diktiert, wie sie ihre unter-dreijährigen Kinder zu erziehen

haben: nicht zu Hause, sondern in der Krippe. Die SPD hat sich bewusst gegen die Wahlfreiheit von Eltern entschieden und setzt stattdessen auf einseitige Anreize, damit Eltern ihre Kinder nicht zu Hause großziehen. Das 100-Euro-Krippengeld ist nichts anderes als eine Abgabeprämie“, kritisierte Rathje-Hoffmann.

Im Gegensatz zur SPD setze die schleswig-holsteinische CDU-Landtagsfraktion auf eine echte Wahlfreiheit. „Während die SPD den Eltern mit einem Köder falsche Anreize liefert, will die CDU-Landtagsfraktion die Eltern frei entscheiden lassen, wie und wo sie ihr Kind am besten aufgehoben sehen. Das kann zuhause genauso gut sein wie in der Kindertagesstätte. Das müssen aber die Eltern entscheiden und nicht die SPD für sie“, unterstrich Rathje-Hoffmann.

Veröffentlicht unter Allgemein |

Katja Rathje-Hoffmann besucht die DRK-Kita Farbenland in Elmenhorst

Von links: Udo Finnern (DRK-Kreisvorstand), Katja Rathje-Hoffmann (stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende), Anika Lüth (Kita-Leiterin) und Bernd Bröcker (Bürgermeister Elmenhorst). - Fotos: Iris Lewe/hfr

Von links: Udo Finnern (DRK-Kreisvorstand), Katja Rathje-Hoffmann (stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende), Anika Lüth (Kita-Leiterin) und Bernd Bröcker (Bürgermeister Elmenhorst). – Fotos: Iris Lewe/hfr

Krippengeld und andere Reformen

Fotos: Iris Lewe/hfr - Von links: Udo Finnern (DRK-Kreisvorstand), Katja Rathje-Hoffmann (stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende), Anika Lüth (Kita-Leiterin) und Bernd Bröcker (Bürgermeister Elmenhorst).

Fotos: Iris Lewe/hfr – Von links: Udo Finnern (DRK-Kreisvorstand), Katja Rathje-Hoffmann (stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende), Anika Lüth (Kita-Leiterin) und Bernd Bröcker (Bürgermeister Elmenhorst).

Elmenhorst – Der Kreisverband Stormarn des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) trifft sich regelmäßig mit Vertretern gesellschaftlich  relevanter Gruppen zum politischen Gedankenaustausch. Jetzt war Katja Rathje-Hoffmann, sozialpolitische Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, zu Gast in der gerade eröffneten Kindertagesstätte „Farbenland“ in Elmenhorst.

In den Gesprächen ging es unter anderem um das vom Landtag beschlossene Krippengeld. Mit diesem Krippengeld sollen Familien ab 2017 mit 100 Euro pro Kind und Monat entlastet werden. Die CDU plädiert jedoch dafür, mit dem Geld besser die Kommunen und Träger zu entlasten und es für eine verbesserte Qualität in den Einrichtungen einzusetzen.

Udo Finnern, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Stormarn, regte an, die Kita-Finanzierung insgesamt zu reformieren. So gebe es viele Zuschüsse jeweils nur projektbezogen und zeitlich begrenzt. „Es fehlt mit dem derzeitigen System einfach die Planungssicherheit. Auf diese Weise verpufft viel Geld, weil wir nicht langfristig planen können“, so Finnern. Katja Rathje-Hoffmann sprach sich dafür aus, den derzeitigen Wirrwarr mit viel Bürokratie bei den finanziellen Kita-Zuschüssen zu entwirren. „Zuschüsse sollen sich auch an den Preissteigerungen orientieren. Wir brauchen verlässliche Strukturen für die Träger und weniger Belastungen für die Kommunen“, so Rathje-Hoffmann.

Veröffentlicht unter Allgemein |
Seite 30 von 229« Erste...1020...2829303132...405060...Letzte »