„Rund 3.500 Frauen und Mädchen sind in Schleswig-Holstein von weiblicher
Genitalverstümmelung betroffen oder gefährdet. Seit 2018 leistet die Fachstelle TABU der Diakonie Altholstein in Kiel daher eine Arbeit von unschätzbarem Wert, indem sie Schutz, Aufklärung und Unterstützung für Betroffene oder Gefährdete anbietet. Der Beratungsbedarf in Schleswig-Holstein ist weiterhin hoch und die Dunkelziffer ist vermutlich noch deutlich höher.
Daher war es für uns selbstverständlich, dass wir das Angebot der Fachstelle TABU beibehalten müssen. Die bisherige Finanzierung über EU-geförderte „AMIF-Projekte“ läuft nämlich aus. Aus diesem Grund steuert das Land 100.000 Euro zu, um das Beratungsangebot aufrechtzuerhalten.“
Rathje-Hoffmann abschließend: „Weibliche Genitalverstümmelung muss weltweit weiter bekämpft werden. Mit der Unterstützung der Fachstelle TABU tragen wir unseren Teil dazu bei, dass betroffene und gefährdete Frauen in Schleswig-Holstein nicht alleingelassen werden und beraten und unterstützt werden.“