Norderstedter CDU Politikerinnen besuchen das Kompetenzzentrum Demenz

Norderstedt – Gemeinsam besuchten die CDU Landtagsabgeordnete und sozialpolitische Sprecherin Katja Rathje-Hoffmann und die CDU Ortsverbandsvorsitzende und Stadtvertreterin Ruth Weidler das landesweite Kompetenzzentrum Demenz in Norderstedt. Swen Staack, Leiter der Fachberatungsstelle, informierte über die Aufgaben und Ziele des Kompetenzzentrums Demenz.

(vlnr) Ruth Weidler, Katja Rathje-Hoffmann, Swen Staack, Anne Brandt in der Musterwohnung

(vlnr) Ruth Weidler, Katja Rathje-Hoffmann, Swen Staack, Anne Brandt in der Musterwohnung

Seit 2011 werden hier für ganz Schleswig-Holstein Akteure informiert und geschult, die an der Betreuung und Beratung von Menschen mit Demenz und deren Angehörige beteiligt sind. Im vergangenen Jahr 2013 fanden landesweit 220 Veranstaltungen, wie z.B. Fort- und Weiterbildungen von Fachkräften, von Einrichtungen, der Polizei und Behörden und von Unternehmen, initiiert durch das Kompetenzzentrum, statt.

 „Hier finden die Fachleute viele unterstützende Möglichkeiten für den täglichen Umgang mit der Demenz,“ lobte die Landtagsabgeordnete Katja Rathje-Hoffmann die Arbeit der Fachberatungsstelle. Besonders beeindruckt zeigten sich die beiden Norderstedter Politikerinnen über die praktischen Tipps und Anregungen der angrenzenden Musterwohnung, die beispielhaft für Menschen mit Demenz und weiteren Beeinträchtigungen konzipiert worden ist.

 Wohnraumberatung und Wohnraumanpassung für Menschen mit Demenz und deren Angehörige helfen krankheitsbedingte Unsicherheiten auszugleichen und tragen dazu bei, dass das Vertrautsein im eigenen Umfeld länger erhalten bleibt. Hier werden ehrenamtliche Wohnberater ausgebildet, die quartiersnahe und praktische Hilfe anbieten. Die CDU Ortsvorsitzende Ruth Weidler lobte das Engagement. „Es werden praktische und manchmal verblüffend einfache, aber wirkungsvolle Maßnahmen vorgestellt, die helfen, den Alltag mit Demenz besser bewältigen zu können.“

 Das Kompetenzzentrum Demenz wird die Vernetzung der in Schleswig-Holstein beteiligten Akteure ausbauen. Neben den ambulanten Pflegediensten und stationären Pflegeeinrichtungen sowie deren Trägerverbände sollen niedergelassenen Ärzte, Betreuer, Sozialarbeiter sowie ehrenamtliche Helfer eingebunden werden. Institutionen wie Krankenhäuser, Polizei und Feuerwehr sollen Teil des Netzwerkes werden.

 

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