Kathja Rathje-Hoffmann: Die Landesregierung darf werdende Mütter nicht alleine lassen

(vlnr.) Heike Franzen (MdL), Dr. Horst Ostertag (Oberarzt), Katja Rathje-Hoffmann (MdL), Karsten Jasper (MdL), Anke Jürgensen (Hebamme), Hannelore Balg (Oberin Sr.), Hans Newe (MdL)

(vlnr.) Heike Franzen (MdL), Dr. Horst Ostertag (Oberarzt), Katja Rathje-Hoffmann (MdL), Karsten Jasper (MdL), Anke Jürgensen (Hebamme), Hannelore Balg (Oberin Sr.), Hans Newe (MdL)

Nach ihrem Informationsbesuch an der Diako-Frauenklinik Flensburg haben die Mitglieder des Arbeitskreises „Soziales“ der CDU-Landtagsfraktion Sozialministerin Kristin Alheit vor dem Hintergrund der zunehmenden Gefährdung kleiner Geburtshilfestationen im Land aufgefordert, endlich koordinierend tätig zu werden und ein zukunftsfähiges Konzept zu erarbeiten:

„Die werden Mütter von der Insel Sylt hatten Glück im Unglück. Mit dem Gästehaus „Pniel“ steht ihnen Dank des vorausschauenden Engagements der Diako Frauenklinik ein gutes Angebot zur Verfügung. Ich vermisse allerdings jegliche Koordinierungsfunktion der Landesregierung. Ich fordere die Sozialministerin auf, sich des Problems endlich anzunehmen“, so die CDU-Sozialpolitikerin Katja Rathje-Hoffmann.

Um nach der Schließung der Geburtshilfe in der Sylter Nordseeklinik eine akzeptable Lösung für die betroffenen Frauen zu schaffen, habe die Diako Frauenklinik Flensburg ein Gästehaus für Schwangere (Boarding-Konzept) eingerichtet.

Zwei Wochen vor dem Geburtstermin könnten sich werdende Mütter im Gästehaus der Diako im „Haus Pniel“ einfinden, um sich dort auf die bevorstehende Geburt des Kindes vorbereiten zu können.

Bereit 21 Sylterinnen nutzten seit Jahresbeginn 2014 diese von den Krankenkassen übernommene Möglichkeit. Die Abgeordneten lobten besonders die freundlichen und gemütlichen Räume für die Schwangeren, in denen gegebenenfalls sogar ganze Familien untergebracht werden können. „Besonders freut es uns, dass auch Geschwisterkinder mitgebracht werden können und auf Wunsch in der Diako Kindertagesstätte tagsüber problemlos betreut werden“, erklärt die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion, Katja Rathje-Hoffmann.

Neben einer guten Unterbringung im Gästehaus Pniel bieten 22 Hebammen, das Ärzteteam und die Rettungssanitäter eine höchste medizinische Versorgung für Mutter und Kind. Letztere wurden eigens mehrtägig für Ihre neuen Aufgaben zusätzlich von der Diako Frauenklinik geschult.

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