Katja Rathje-Hoffmann zum Fall Ministerin Alheit

Sozialpolitik

Katja Rathje-Hoffmann: Ministerin Alheit muss unverzüglich die neuen Vorwürfe gegen die Heimaufsicht entkräften

logoDie sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Katja Rathje-Hoffmann, hat die heute (03. Mai 2016) von den Piraten erhobenen neuen Vorwürfe gegen die Heimaufsicht mit Fassungslosigkeit aufgenommen.

Demnach soll es in weiteren Einrichtungen, die bis heute ehemalige Friesenhof-Mitarbeiter beschäftigen, ähnliche Vorfälle wie im Friesenhof gegeben haben:

„Es ist seit langem bekannt, dass ehemalige Friesenhof-Mitarbeiter in andere Heime innerhalb Schleswig-Holsteins gewechselt haben. Das weiß auch die Heimaufsicht. Ich kann mir deshalb nicht vorstellen, dass unter den Augen der Aufsichtsbehörden die unmenschlichen Friesenhof – Methoden in anderen Heimen weiter angewendet wurden. Das wäre schon vorsätzliches Versagen“, erklärte Rathje-Hoffmann.

Ministerin Alheit sei nun aufgefordert, die neuen Vorwürfe gegen die Heimaufsicht unverzüglich zu entkräften. „Durch den Friesenhof-Skandal ist das Vertrauen in die Heimaufsicht schwer erschüttert worden. Alheit muss nun unter Beweis stellen, dass sie die richtigen Lehren gezogen hat: Ich erwarte von ihr klare und belegbare Aussagen darüber, mit welchen Maßnahmen eine menschenwürdige Behandlung der Kinder und Jugendlichen sicher gestellt wurde“, so die CDU-Abgeordnete.

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