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Katja Rathje-Hoffmann: Betrieb von Naturkindergärten sichern

Wald – bzw. Naturkindergärten gibt es seit mehr als 25 Jahren.

Den ersten Naturkindergarten Deutschlands gab es in der Stadt Flensburg.

Aktuell sind es bei uns in Schleswig-Holstein an die 200 und 1.500 im gesamten Bundesgebiet.

Fakt ist, dass es seit ca. zwei Jahren für einige Wald- oder Naturkindergärten erhebliche Schwierigkeiten mit den Bauämtern und mit der Betriebsgenehmigung durch die zuständige Heimaufsicht gab.

Die Tageszeitungen titelten:
„Dilemma um die Wald-Kitas – Probleme mit den Bauwagen ungelöst“

Unklar war auch, wann und wofür eigentlich eine Baugenehmigung erteilt werden muss.
Muss der Flächennutzungsplan geändert werden?
Und wie darf ich den Bauwagen überhaupt beheizen?
Wie und wann darf ich den Bauwagen oder die Schutzhütte benutzen?
Wie steht es um die Belange des Naturschutzes?
Was sagt die „Untere Naturschutzbehörde“ zu alledem?

Fragen zu diversen Themen rund um die Natur-Kita.

Hilfe naht für die Naturgruppen im Wald, am Strand, an den Dünen und in der Fläche mit dem „Leitfaden für die Naturkindertagesstätte“.

Mit dem Ziel, dass der Betrieb von diesen besonderen Kindergärten erleichtert werden soll.

Mit der 3. überarbeiteten Auflage wird nun festgeschrieben:
Die max. Gruppengröße sind 18 Kinder und die Aufenthaltsdauer soll auf 6 Stunden beschränkt sein.

Genehmigung durch die zuständige Heimaufsicht und die Förderfähigkeit durch das Land und die Kommunen ist zudem nur gegeben, wenn die Plätze in der Kita-Bedarfsplanung aufgenommen sind.

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Katja Rathje-Hoffmann: Jamaika setzt Schulgeldfreiheit um

Die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Katja Rathje-Hoffmann freut sich über die Veröffentlichung der Richtline über die Schulgeldfreiheit von Gesundheitsfachberufen des Sozialministeriums, die Schulgeldfreiheit in Schleswig-Holstein einzuführen.

„Es war ein langer aber wichtiger Weg und ein Kind der Jamaika-Koalition, die Schulgeldfreiheit für soziale Berufe in unserem Land einzuführen. Ich freue mich, dass die wichtigen Berufe in der Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie sowie medizinische Bademeisterinnen und -meister und Masseurinnen und Masseure nun ohne Geld mitzubringen erlernt werden können. Im Haushalt haben wir dafür mehr als 3,3 Millionen Euro bereitgestellt. Rund 300 Plätze können damit gefördert werden“, so Katja Rathje-Hoffmann.

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Katja Rathje-Hoffmann: Frauen und Kinder nachhaltig vor Gewalt schützen

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Am 12. Oktober 2017 wurde die Istanbul Konvention von Deutschland ratifiziert.

Und seit dem innerstaatlichen Inkrafttreten am 1. Februar 2018 sind die Länder in ihren Kompetenzbereichen direkt zu ihrer Umsetzung und Anwendung verpflichtet.

Das war ein wichtiger Meilenstein zur verfassungsrechtlichen Verbesserung der Gleichstellung der Geschlechter der Unterzeichnerländer.

Sämtliche diskriminierenden Vorschriften müssen abgebaut werden.

Ebenso sollen Hilfsangebote für Frauen geschaffen werden wie z.B. eine Rechtsberatung, eine psychologische Beratung und ein Zugang zu Frauenhäusern oder Schutzhäusern.

Die Istanbul-Konvention beinhaltet auch, gegen Vergewaltigung, Nachstellung oder Stalking, Zwangsheirat, Zwangssterilisation, Genitalverstümmelung oder sexuelle Belästigung vorzugehen.

Um dieser Verpflichtung nachzukommen haben wir bei uns in Schleswig-Holstein geeignete Maßnahmen auf den Weg gebracht und werden auch noch weitere auf den Weg bringen.

Ich nenne hier an dieser Stelle das langjährig bewährte KiK Konzept – das Krisen Interventions Konzept des Landes, das seit mehr als 15 Jahren erfolgreich Fachleute aus diesem Bereich vernetzt – für die Bekämpfung von Häuslicher Gewalt gegen Frauen und ihre Kinder.

Und ich möchte weitere Aktivitäten zu diesem Thema nennen. Die langjährige und erfolgreiche Präventionsarbeit vom Petze-Institut und das aktuelle Projekt SCHIFF, die Schleswig-Holsteinische Initiative für Frauen, die es seit diesem Jahr gibt.

Der präventive Schutz von Kindern ist uns und dem Petze-Institut ein ganz besonders wichtiges Anliegen. In Kitas, in Grundschulen, in Förderschulen und in allen weiterführenden Schulen.

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