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Katja Rathje-Hoffmann: Alle Möglichkeiten zur Fachkräftegewinnung in der Pflege nutzen

Katja Rathje-Hoffmann MdL

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Der Fachkräftemangel in der Alten und Krankenpflege ist allgegenwärtig – auch bei uns hier in Schleswig-Holstein. Überall wird oft händeringend nach Fachpersonal gesucht.

Und deswegen nutzen wir als Politik alle Möglichkeiten, wie wir diesem Fachkräftemangel entgegenwirken können.

Wir wollen alle Chancen nutzen. Bei uns im Land haben sich bisher viele, vor allem auch ältere Frauen, durch Weiterbildungsinitiativen in der Pflege durch die BA qualifiziert. Das ist gut so und vor allem sehr erfolgreich!

Mit der bisherigen Ausbildung zur Altenpflegehelferin konnten sich zahlreiche Menschen so qualifizieren und möglicherweise auch weiterbilden zur examinieren Altenpflegefachkraft.

Derzeit wird in Schleswig-Holstein allerdings nur die Ausbildung zur Altenpflegehilfe (APH) angeboten. Die Krankenpflegehilfeausbildung (KPH) fand nicht statt. Das wollen wir ändern.

Im Sozialministerium gibt es eine neue Landesverordnung, die zum 1.1.2020 in Kraft treten wird. An diese Helferausbildung kann dann durch eine Fachkraftausbildung, die generalistische Pflegeausbildung angeknüpft werden. Diese Art der bestehenden Qualifizierung ist ein Erfolgsmodell in der Bundesrepublik. Und das muss es auch in der neuen generalistischen Ausbildung in der Pflege ab dem nächsten Jahr so bleiben.

Deswegen ist es sehr erfreulich, dass die Landesregierung diesen modifizierten Ausbildungsgang formell auf den Weg bringt. Hierzu müssen grundlegende Voraussetzungen geschaffen werden.

Die Regelung dieser einjährigen Pflegehelferinnenausbildung, die auch Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen für eine dreijährige generalistische Pflegeausbildung nicht immer sofort in Frage kommen, offensteht.

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Katja Rathje-Hoffmann: Breites Lob für Kita-Reform

Katja Rathje-Hoffmann MdL

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Zum zweiten Tag der mündlichen Anhörung des Sozialausschusses zum KiTa-Reformgesetz äußert sich die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Katja Rathje-Hoffmann:

„Es ist auch heute deutlich geworden, dass die KiTa-Reform von allen Beteiligten im Land grundsätzlich begrüßt wird und wir mit diesem Gesetzentwurf nun endlich verlässliche Rahmenbedingungen schaffen. Es war ein völlig richtiger Weg, den Reformprozess mit einer solch breiten Beteiligung anzulegen. Das ist heute nochmals deutlich geworden.

Eine Deckelung der Elternbeiträge und die Normierung von Mindeststandards schaffen nun endlich Vergleichbarkeit in unserer KiTa-Landschaft – das breite Lob hierfür bestätigt den Weg, den wir seit zwei Jahren alle gemeinsam gegangen sind.

Es wurde in Anhörungen aber naturgemäß auch deutlich, dass es Punkte gibt, zu denen Nachbesserungswünsche geäußert werden – dies wünschen wir uns auch ausdrücklich. Alle Beteiligten können sich sicher sein, dass wir weitere Runden über diese heute vorgetragenen Anregungen drehen werden.

Unser Dank gilt sowohl den haupt- und insbesondere den ehrenamtlichen Vertretern für Ihre Arbeit in diesem Reformprozess. Das gemeinsame Ziel einer qualitativ hochwertigen Betreuung in unseren KiTa’s im Land eint uns. Die zweitägige Anhörung bestärkt uns, dass diese Reform ein richtiger und notwendiger Schritt war, um Eltern endlich finanziell zu entlasten, die Qualität in den Kita’s zu stärken und unsere Kommunen mit einem verlässlichen Landesbeitrag zu unterstützen!

 

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Katja Rathje-Hoffmann: Erfolgreiche Anhörung zum Kita-Reformgesetz

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Zum ersten Tag der zweitägigen Anhörung des Sozialausschusses zum Kita-Reformgesetz äußerte sich die sozialpolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Katja Rathje-Hofmann:

„Der heutige Tag war sehr aufschlussreich. Das Kita-Reformgesetz wurde in vielen Punkten gelobt. „Dieses Reformgesetz war schon lange überfällig“, hieß es einmütig. Die neue Finanzierungsstruktur bündelt nun zahlreiche Erlasse, Verordnungen und Förderprogramme. Gelobt wurde auch, dass erstmal eine gesetzliche Normierung von Qualitätsstandards vorgenommen wird. Ebenfalls positiv gesehen wird von den Anzuhörenden, dass es künftig eine einheitliche, verpflichtende Kita-Datenbank geben wird, die auch die Angebote der Kindertagespflege aufführt. Das Gesetz sieht eine lange Erprobungs- und Evaluationsphase bis zum 31.12.2024 vor. In diesem Zeitraum ist es möglich, Entwicklungen und Verfahren gegebenenfalls nachzusteuern und zu optimieren. Bisher wurde zudem deutlich, dass es im Bereich der Verfügungszeiten und der Leitungsfreistellung zu Veränderungen kommen muss. Bei den Eigenanteilen der Träger konnte schon im Vorfeld eine Einigung erzielt werden“, zeigte sich Rathje-Hoffmann erfreut.

„Wir sind gespannt auf die morgige Anhörung. Dann geht es um Kindertagespflege, Elternverbände und die Stellungnahmen der GEW und der Lebenshilfe“, sagte die sozialpolitische Sprecherin Katja Rathje-Hoffmann nach dem ersten Anhörungstag (24.10.2019).

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