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Katja Rathje-Hoffmann: Thema Alzheimer in der Gesellschaft verankern

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Katja Rathje-Hoffmann, pflegepolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, äußerte sich heute (17.9.2019) zur Woche der Demenz und zum Welt-Alzheimer-Tag am 21. September:

„1,7 Millionen Demenz-Erkrankte in Deutschland sind eine der ganz großen Herausforderungen im Bereich Gesellschaft und Pflege. Etwa 60.000 Erkrankte leben in Schleswig-Holstein. Die meisten werden zuhause von ihren Familien betreut. Alzheimer und die damit verbundenen Folgen belasten die ganze Familie. Hilfe und Beratung gibt es durch die Pflegestützpunkte in den Kreisen und kreisfreien Städten.

Zudem unterstützt Schleswig-Holstein das „Kompetenzzentrum Demenz“ als zentralen Baustein und fachlichen Begleiter, um das Thema gesellschaftlich bewusster zu machen und bereits gewonnene Erkenntnisse im Land umzusetzen. So sollen Versorgungsstrukturen wie zum Beispiel Beratungsstellen oder Pflegestützpunkte ausgeweitet, verbessert und deren Qualität gesichert werden – nun endlich auch in fast allen Kreisen und kreisfreien Städten.

300.000 Neuerkrankungen in Deutschland pro Jahr zeigen, wie dringend notwendig verlässliche Strukturen sind.“

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Katja Rathje-Hoffmann: Gesetzentwurf betrachtet KiTa-Landschaft mit notwendigem Maß an Sensibilität

Anlässlich des heutigen 2. Kabinettsbeschlusses zur KiTa-Reform äußert sich die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und sozialpolitische Sprecherin Katja Rathje-Hoffmann:

„Mit dem heutigen zweiten Durchgang des Gesetzentwurfes ist ein weiterer Schritt des Reformprozesses getan. Wir sind mit der Forderung in diese Reform gegangen, dass wir das Schleswig-Holsteinische KiTa-System umfassend reformieren, transparenter machen und das Land in stärkere finanzielle Verantwortung nehmen.

Knapp eine halbe Milliarde zusätzliche Mittel werden in dieser Legislaturperiode in das System fließen, die Landesförderung wird von 2000 Euro pro Kind (2017) auf dann durchschnittlich 4400 Euro im Jahr 2022 wachsen. Wir legen Mindeststandards fest, ziehen einen Beitragsdeckel für die Elternbeiträge und dynamisieren die Landesmittel. Schleswig-Holstein hat sich das Ziel gesetzt, das familienfreundlichste Bundesland zu werden. Diese Zahlen zeigen, dass es uns ernst damit ist!

Wir haben heute einen Gesetzentwurf vorliegen, der das Flächenland Schleswig-Holstein und dessen KiTa-Landschaft mit dem notwendigen Maß an Sensibilität betrachtet. Die KiTa-Reform wird ein „lernendes System“ sein, da wir während der um ein Jahr verlängerten Übergangzeit (bis Ende 2024) bislang nicht vorhandene Daten erheben und evaluieren werden. Es geht hierbei darum, wichtige regionale Parameter zu analysieren und auf diese auch angemessen reagieren zu können. Strukturelle Nachteilsausgleiche der örtlichen Träger sollen so maximal reduziert werden.

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Katja Rathje-Hoffmann: Einstellung der AfD rückwärtsgewand und abstoßend

So einen Gesetzentwurf haben wir schon seit längerem von Ihnen erwartet.

Die Gleichstellungsbeauftragten in den Gemeinden, in den Ämtern, in den Kreisen und in den Hochschulen nehmen sie auf´s Korn. Es hat den Anschein für mich, als fürchteten Sie sich vor diesen Frauen.

Schon sehr häufig haben Sie hier gezeigt, was Sie für eine Einstellung zu Familie, Gleichstellung und Gleichberechtigung haben. Der eingebrachte Gesetzentwurf ist mal wieder ein klarer Beweis, wie altmodisch und rückständig Ihr Bild von der Gesellschaft und im Besonderen von der Familie in Deutschland ist.Bei Ihnen so scheint es, und so propagieren sie es ja auch unermüdlich, herrscht noch die alte Ordnung. Die Rolle der deutschen Frau als Hausfrau, die auf die Kinder aufpasst – die Hüterin über Haus und Garten – ist Ihr bevorzugten und ideales Familien- und Gesellschaftsbild.Das beweisen sie laufend mit dem strikten Ablehnen unserer modernen Kitapolitik hier im Land.Was sagten Sie noch kürzlich?„Wir als AfD haben ein anderes Familienbild“ und lehneten des Antrag zum Kitareformgesetz ab.Meine Damen und Herren, so ein Familienbild hatten wir bereits schon einmal – es war das bevorzugte Bild der ewig Gestrigen.Sie sprechen bevorzugt vom „Gender-Wahn“. Sie lehnen Gender Mainstreamig ab – eine weltweit anerkannte Methode zur Fairnis und dem Ausglleich der Geschlechter untereinander.

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