Archiv des Autors: admin

Katja Rathje-Hoffmann: Mit diesem Gesetz sollen die Eltern getäuscht und geblendet werden

logoEinige haben ja schon seit einiger Zeit auf den von Ihnen angekündigten Entwurf gewartet. Und dennoch hat es ein Jahr gedauert, bis wir ihn nun vor uns liegen haben. Der Entwurf, mit dem Sie angeblich gute Familienpolitik machen wollen. Vor uns liegt aber größtenteils ein Entwurf, mit dem Eltern getäuscht und geblendet werden. Weil versucht wird, sie ein Jahr vor der Wahl mit Geldgeschenken zu kaufen.

Und dabei steht doch vor allem die Sozialdemokratie immer dafür ein, besonders sozial gerecht zu sein und die Armen des Landes mit ihrer Politik zu stärken. Mit der Einführung des Krippengeldes demonstrieren Sie aber genau das Gegenteil. Sie verteilen 23 Millionen Euro an alle. An alle Familien, an Arme und an Reiche, ohne Prüfung, ohne Unterschied.

Ich frage mich: Auch wirklich an arme Familien? Und da muss ich leider sagen:
Nein. Es ist sicherlich richtig, Eltern von den hohen Kosten für die Betreuung von Kindern unter 3 Jahren zu entlasten. Doch diejenigen, die durch Hartz IV oder die Sozialstaffel bereits heute von einer Kostenreduzierung oder -freistellung profitieren, denen wird mit diesem Gesetzentwurf überhaupt nicht geholfen.

Veröffentlicht unter Allgemein |

Katja Rathje-Hoffmann zu TOP 26: Die CDU befürwortet eine einheitliche Pflegeausbildung

Katja Rathje-Hoffmann MdL Quelle: CDU-Fraktion des Schleswig-Holsteinischen Landtags

Katja Rathje-Hoffmann MdL Quelle: CDU-Fraktion des Schleswig-Holsteinischen Landtags

Es ist nahezu unstrittig, dass wir in Deutschland eine Reform der Pflegeausbildung brauchen. Sie ist schon alleine aufgrund des demographischen Wandels und der gesundheitsbezogenen Veränderungen der Bevölkerung mit ihren Auswirkungen in naher Zukunft nötig.

Fakt ist, dass die Menschen immer älter werden und kranke und chronische Erkrankungen ebenfalls zunehmen. Dieses muss bei der stationären Pflege im Krankenhaus berücksichtigt werden und auch bei der ambulanten Pflege nach immer kürzer werdenden Aufenthaltszeiten in den Kliniken. Davon betroffen ist ebenfalls die stationäre Pflege in Altenheimen.

Wichtig ist daher, dass eine zukünftige Pflegeausbildung hier Kenntnisse und Fähigkeiten aller pflegerischer Berufe vereint – der Krankenpflege, der Kinderkrankenpflege und der Altenpflege.

Wir unterstützen die Aktivitäten der Bundesregierung, diese bisher eigenständigen Berufe weiter zu entwickeln und zusammen zu führen. So wie es im Gesetzentwurf der Bundesregierung steht. Am 31. Mai fand die Anhörung der Ausschüsse mit den Expertinnen und Experten in Berlin statt.

Im Ergebnis sieht die überwiegende Zahl der Anzuhörenden diese Reform positiv und wünscht sich eine generalistische Ausbildung.  Neben den überwiegend positiven Äußerungen, gab es natürlich auch Kritiker und Gegner, wie den bpa – den Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V -, die sich aber immerhin bis 2009 noch für eine solche Reform ausgesprochen haben.

Veröffentlicht unter Allgemein |

Katja Rathje-Hoffmann zum Friesenhof-PUA: Juristische Zaghaftigkeit hat pädagogischen Sachverstand ausgebremst

logo„Die Pädagogen im Ministerium haben seit langem ein konsequenteres Handeln der Heimaufsicht gefordert. Ursache für den zaghaften Kurs im Umgang mit dem Friesenhof  waren allein die Zweifel der Verwaltungsjuristen um Frau Alheit selbst. Aus Angst vor Rechtsstreitigkeiten mit den Betreibern wurde bei Beschwerden der Mädchen immer wieder weggesehen“.

Dieses Fazit zog die Obfrau der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Katja Rathje-Hoffmann nach der ersten Zeugenbefragung in der heutigen (06. Juni 2016) Sitzung des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses „Friesenhof“.
Die Spitze des Hauses habe erkennbar mehr Wert darauf gelegt, die Heimaufsicht vor möglichen Gerichtsprozessen zu schützen, als die Kinder und Jugendlichen vor unmenschlicher Behandlung.

„Die Behauptung, dass die Heimaufsicht nicht mehr hätte tun können, war von Beginn an die Verteidigungslinie der Ministerin. Ihr geht es allein um die Rechtfertigung ihrer Untätigkeit. Heute ist klar geworden, dass es im Ministerium seit langem Unzufriedenheit mit diesem von zaudernden Juristen bestimmten Kurs gab. Frau Alheit hätte die Möglichkeit gehabt, einen anderen und mehr am Wohl der Kinder orientierten Weg vorzugeben“, so Rathje-Hoffmann.

Veröffentlicht unter Allgemein |