Archiv des Autors: Uwe Voss

Katja Rathje-Hoffmann – Will die SPD die ukrainischen Kita-Kinder im Stich lassen?

 

Katja Rathje-Hoffmann, sozialpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion:

Will die SPD die ukrainischen Kita-Kinder im Stich lassen?

„Die Kritik von Frau Pauls ist wirklichkeitsfremd und haltlos. Denn hier geht es um die Kinder aus dem Kriegsgebiet Ukraine, die jetzt bei uns einen Betreuungsplatz brauchen, auf den sie nach drei Monaten sogar einen Rechtsanspruch haben.

Mit dem Sofortprogramm für die niedrigschwellige Betreuung von Kita-Kindern in Spielstunden und Spielkreisen helfen wir konkret und unbürokratisch mit 15 Millionen Euro.

Hier versuchen wir, durch freiwillige Gruppenaufstockungen bis zu drei Kinder pro Gruppe pragmatisch aufzunehmen. In diese Entscheidung sind die Heimaufsicht, der Kita-Träger, die Standortgemeinde und die Elternvertretungen einzubeziehen. Eine zusätzliche Betreuungskraft unterstützt diese erweiterten Gruppen.

Das ist konkrete Hilfe für die Kleinsten.“

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Katja Rathje-Hoffmann – Aufhören in typischen Rollenbildern zu denken

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Die Gleichstellung der Geschlechter in und auf allen gesellschaftlichen Ebenen ist die Querschnittsaufgabe von Politik – und das in allen Bereichen. Hier ergeben sich die Handlungsbedarfe – natürlich auch für die Landesbehörden.

Um sich ein umfangreiches Bild machen zu können, bietet sich hier ein Blick in die „Strategie für das Land Schleswig-Holstein zur Gleichstellung von Frauen und Männern“ an.

Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich beim federführenden Ministerium und besonders bei der Ministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack und ihrem Team bedanken.

Wir müssen aufhören in typischen Rollenbildern zu denken und uns auf das Ziel konzentrieren „gleiche Chancen und gleiche Rechte für Frauen und Männer“ zu erreichen.

Dabei sind wir in den letzten Jahren schon einige Schritte vorangekommen und haben auch schon Einiges erreicht. Wie z.B. im öffentlichen Dienst.

Der allgemeine Verdienstabstand, der Gender-Pay-Gap von nur zwölf Prozent in Schleswig-Holstein ist damit geringer und besser als im Bundesdurchschnitt.

Aber damit wollen und dürfen wir uns nicht zufrieden geben. Wir wollen unser Ziel weiter verfolgen – und das ist die völlige Gleichstellung von Frauen und Männern in allen gesellschaftlichen Bereichen.

Hierbei muss die Bunderegierung auch wie in Schleswig-Holstein handeln. Wir können nicht Jahr für Jahr abwarten und am Equal-Pay-Day feststellen, dass sich die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen nur sehr schneckenhaft schließt.

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Katja Rathje-Hoffmann: Kindern und Jugendlichen helfen ukrainische Identität zu bewahren

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Die Kinder und Jugendlichen, die aus der Ukraine geflohen sind, müssen hier bei uns in Schleswig-Holstein das bestmögliche und ihrer Situation angemessene Bildungsangebot bekommen.

Dazu brauchen sie zunächst ganz elementare Dinge wie einen sicheren Ort, eine Struktur im Alltag und natürlich auch die Vermittlung grundlegender Sprachkenntnisse.

Das hilft, um in der vorübergehenden Heimat gut zurechtzukommen.

Aber sie müssen auch weitere Kompetenzen in den zentralen Unterrichtsfächern erwerben.

Deswegen bietet sich neben einem auf Integration ausgerichteten Bildungsangebot jetzt an, in Zusammenarbeit mit den ukrainischen Bildungsbehörden, Angebote für eine Fortsetzung der Beschulung nach ukrainischem System zu schaffen.

Das kann zum Beispiel durch Online-Plattformen organisiert werden. Die dafür nötigen Voraussetzungen schafft unser Bildungsministerium unter Hochdruck.

Das gibt den Kindern und Jugendlichen einerseits ein Stück Heimat und Vertrautheit in der Fremde und andererseits werden die Schulen durch die Unterstützung aus dem Heimatland der Kinder und Jugendlichen entlastet.

Laut der ukrainischen Generalkonsulin Iryna Tybinka ist ein solcher Unterricht im Interesse des ukrainischen Bildungsministeriums und auf ukrainischer Seite stehen die dafür erforderlichen technischen und didaktischen Voraussetzungen bereit.

Daher müssen wir überprüfen, wie ukrainische Lehrkräfte eingesetzt werden können, um eine unter den aktuellen Rahmenbedingungen bestmögliche Beschulung zu gewährleisten.

Weiter sind auch Fragen der Nutzung digitaler Schulbücher und Unterrichtsmaterialien, Fragen des Gesundheitsschutzes sowie des möglichen Austausches mit dem Bund, zum Beispiel bezüglich der Bereitstellung von Ressourcen für zusätzliche Schulsozialarbeit und Schulpsychologie, zu klären.

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