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Katja Rathje-Hoffmann – Statt Blumen bevorzugen wir die Gleichberechtigung

Katja Rathje-Hoffmann MdL

… dann können wir uns die Blumen auch selbst kaufen“, sagt Katja Rathje-Hoffmann, Sprecherin für Frauen und Gleichstellung in der CDU-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein, anlässlich des Weltfrauentages am 8. März.

„Dieser Tag der Ermahnung entstand in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen sowie die Emanzipation von Arbeiterinnen. Man könnte meinen, dass nach über hundert Jahren die Gleichberechtigung erreicht sein müsste. Das ist noch lange nicht der Fall, obwohl wir sehr gute Entwicklungen verzeichnen können. Seien da beispielsweise genannt: die Sicherstellung der Kinderbetreuung durch den Anspruch auf einen Betreuungsplatz, das Entgelttransparenzgesetz, das Gesetz zur Gleichstellung der Frauen im öffentlichen Dienst, die Unterstützung des Frauennetzwerk zur Arbeitssituation e.V..

Und dennoch sehen wir während der Corona-Krise, dass das glücklicherweise schon eingestaubte Rollenbild der Frau wieder verstärkt worden ist: Überwiegend die Frauen blieben Zuhause und übernehmen die Versorgung der Kinder. Neben den guten gesetzlichen Regelungen müssen wir in der Gesellschaft das Selbstverständnis für Gleichberechtigung schaffen, und das bedeutet nicht, dass Frauen und Männer sich zwingend den Haushalt und die Kinderversorgung gleichmäßig aufteilen müssen. Es bedeutet die Freiheit, dass ein Paar diese Entscheidung selbst frei von gesellschaftlichen Zwängen und wirtschaftlichen Bedingungen treffen können muss. Dafür wollen wir die Voraussetzungen auch in Zukunft weiter ausbauen.“

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Grünkohl-WEB-Talk der CDU Norderstedt mit Niclas Herbst

Katja Rathje-Hoffmann beim Grünkohl und WEB-Talk in Norderstedt.

Norderstedt. Zu einem Grünkohlessen am PC hatte am Freitagabend der CDU-Ortsverband Norderstedt eingeladen. Das schmackhafte norddeutsche Traditionsessen wurde von Tina Warnke und ihrem Team mit Schweinebacke, Kasseler, Kohlwurst und Kartoffeln von der „Kneipe im Museum“ zubereitet und auf Bestellung von der Jungen Union eingeschweißt geliefert. Die Portionen Grünkohl mit Beilagen mussten dann nur noch warm gemacht werden. Eine Runde „Kurze“ erhielten die Teilnehmer Kreistagsabgeordneten Christian Mann dazu.

Dieses WEB-Treffen wurde vom Vorstand der CDU Norderstedt als coronabedingte Alternative zum alljährlichen Treffen in der „Kneipe im Museum“ organisiert.  Es nahmen ca. 60 CDU-Mitglieder und politisch interessierte an der außergewöhnlichen Veranstaltung teil.

Der stellvertretende Vorsitzende des Haushaltsausschusses im Europäischen Parlament sprach als Referent des Abends über die europäische Haushalts- und Finanzpolitik sowie internationale Zusammenarbeit und Sicherheit.

Niclas Herbst nahm in der Hauptsache zum aktuellen Thema über den Umgang der Europäischen Union mit der Corona-Pandemie Stellung.

„Ich erwarte, dass die EU-Kommission jeden Euro nimmt, um die Herstellung von Impfstoff zusätzlich zu beschleunigen und die Forschung für Impfstoff gegen die Mutanten voranzutreiben. Am Geiz des EU-Parlaments liegt es jedenfalls nicht – Der gemeinsame Ansatz der EU bei der Pandemiebekämpfung und der Impfstoffbeschaffung war und ist richtig. Gleichzeitig muss sich die Kommission Fragen gefallen lassen. Es warten noch viele Aufgaben, besonders in den Bereichen Forschung und Entwicklung,“ beantwortete der Europaparlamentarier kritische Fragen zur Impfstoffbeschaffung der EU.

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Katja Rathje-Hoffmann:  Gemeinsam schaffen wir diese Herausforderung!

Katja Rathje-Hoffmann:  Gemeinsam schaffen wir diese Herausforderung!

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Zuallererst möchten wir uns bei allen Schleswig-Holsteinerinnen und SchleswigHolsteinern bedanken, dass sie so diszipliniert sind und mit ihrem Verhalten zu einer
überwiegend positiven Entwicklung der Inzidenzwerte in unserem Land beitragen. Es
ist eine sehr große Einschränkung, die persönlichen Kontakte auf ein Minimum
einzuschränken. Doch wir sehen, dass es wirklich wirkt. Die Infektionszahlen sind der
Beweis dafür.

Die Corona-Pandemie verlangt uns Ungeahntes ab.

Home-Office neben Home-Schooling, Kurzarbeit, Betretungsverbote in der Kita und in
der Schule, geschlossene Geschäfte, Menschen, die nicht arbeiten dürfen und
diverse Freizeit- und Kultureinrichtungen, die geschlossen sind. Hinzu kommen in
Flensburg nächtliche Ausgangssperren und noch strengere Kontaktbeschränkungen.
Maßnahmen, die wir lange versucht haben, bloß nicht einsetzen zu müssen.
Besonders erwähnen möchte ich alte und kranke Menschen, die seit Monaten
vergeblich auf Besuch warten müssen, weil die Besuchsmöglichkeiten begrenzt und
eingeschränkt sind.

Das alles akzeptieren wir, weil das alles unserer Sicherheit dient.

Es ist richtig, dass wir alle vorsichtig und umsichtig sein müssen, aber trotzdem ist es
richtig, dass wir uns auch Gedanken machen müssen, wie wir Schritt für Schritt
unsere gemeinsame Rückkehr in die Normalität organisieren wollen und müssen. Der
Weg in die ersehnte Normalität führt über das Impfen der Bevölkerung, das ja Ende
Dezember in 15 der 29 Impfzentren begann.

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