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Katja Rathje-Hoffmann: Besser geht immer!

 

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Der Schutz der von Gewalt betroffenen Frauen und ihrer Kinder steht im Fokus der heutigen Beratung im Kieler Landtag.

Um die historisch gewachsenen Strukturen transparent zu gestalten, beauftragte das Land diese Bedarfsanalyse, die zu dem Ergebnis kommt, dass die Versorgung mit Hilfsangeboten grundsätzlich gut ist und man, verglichen mit anderen Bundesländern, sogar sehr gut aufgestellt ist.

Aber der Feind des Guten ist schon immer das Bessere gewesen.

Besser geht es immer!

So sind in der Analyse einige Verbesserungsoptionen aufgezählt worden.

Hier möchte ich den sogenannten „weißen Fleck“ in den Kreisen Schleswig-Flensburg und Nordfriesland benennen. Dort ist eine Unterversorgung mit Frauenhausplätzen festgestellt worden.

Die gute Nachricht zu diesem Thema ist, dass das Innenministerium hier bereits Gespräche mit den Akteuren vor Ort führt, um eine ausreichende Versorgung dort künftig zu ermöglichen und um somit die Versorgungslücke schnell zu schließen.

Eine Ausweitung von Frauenhausplätzen, die ebenfalls empfohlen worden ist, befindet sich bereits in der Umsetzung. Auch soll beispielsweise die Platzkostenpauschale angepasst werden. Dieser Vorgang wird bald abgeschlossen sein.

Bei der Berechnung der Platzkostenpauschale und in diesem Zuge auch bei der Verteilung der zur Verfügung stehenden Mittel sind die Mitarbeiterinnen in ganz besonderem Einsatz und tauschen sich regelmäßig mit allen Beteiligten aus, auch um den Spagat zu schaffen, die Mittel fair und transparent untereinander zu verteilen.

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Katja Rathje-Hoffmann: Pflegeberufekammer: Zeit jetzt die Reißleine zu ziehen

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Beiträge Pflegekammer übernehmen

Seit Beginn der Diskussion um die Errichtung einer Pflegeberufekammer in SchleswigHolstein haben wir als CDU-Fraktion Zweifel an der Sinnhaftigkeit und Akzeptanz
angemeldet.

Wir sagten und wir sagen NEIN zur verpflichtenden Mitgliedschaft der Fachkräfte in
der Alten- und Krankenpflege.

Es gab und es gibt Zweifel an der Finanzierbarkeit und an der 2013 erhobenen
Fachkräftebefragung.

Es wurden 1.100 examinierte Kräfte in Krankenhäusern, Altenheimen und
Pflegediensten befragt. Das war gerade so knapp ausreichend, um als repräsentativ
zu gelten.

Und schon damals hielten wir die erhobenen Ergebnisse für die Einführung der
Kammer für nicht ausreichend.

Lediglich knappe 51% der Befragten sprachen sich dafür aus, wobei davon 17%
gegen monatliche Pflichtbeiträge stimmten.

Spätestens hier hätten alle Alarmglocken läuten müssen, denn ohne Pflichtbeiträge,
gibt es auch keine Kammer.

Diese Erkenntnisse wurden von der damaligen Küstenkoalition einfach ausgeblendet.
Und das war falsch!

Zudem war zum Zeitpunkt der Befragung unklar, wie hoch die monatlichen Beiträge
sein sollten.

Bei unseren Nachbarn in Hamburg wurde konkreter befragt – mit dem Ergebnis, dass
nur 36% für eine Pflegekammer votierten.

Der Unmut wuchs stetig im Laufe des Umsetzungsverfahrens, je konkreter die Pläne
wurden. Wir erinnern uns an die zig-hunderten Protestschreiben von Fachkräften an den Landtag, die die Pflegekammer und das Verfahren vehement ablehnten.

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Frauen Union – Ganztagsbetreuung und Corona-Aufholpaket

Zur Verfügung gestellt gestellt von der FU Landesvorsitzenden Kaja Rathje-Hoffmann MdL

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