Archiv der Kategorie: Allgemein

Corona verursacht mehr Leid bei Frauen

(vlnr.) Ursula Wedell, Katja Rathje-Hoffmann, Britta Lüdecke-Kaufholz

Die Norderstedter Landtagsabgeordnete und sozialpolitische Sprecherin der CDU Landtagsfraktion, Katja Rathje-Hoffmann besuchte die Frauenberatungsstelle am Kielortring 52 in Norderstedt.

Im Vordergrund des Gespräches stand der Austausch mit der Leiterin der Beratungsstelle, Britta Lüdecke-Kaufholz über die Auswirkungen und Folgen der Corona Pandemie zum Thema Frauen und häusliche Gewalt.

In der Norderstedter Beratungsstelle, zu der auch die Frauenberatungsstelle in Kaltenkirchen gehört, ist in der Phase des „Lockdowns“ die Inanspruchnahme der telefonischen Beratung um ganze 40 Prozent angestiegen. Gründe dafür waren unter Anderem auch die durch die Corona Maßnahmen verordneten Kontaktbeschränkungen, die dazu führten, dass bereits vorhandene familiäre Spannungen sich enorm verstärkten. Hinzu kamen auch entstandene Depressionen und Einsamkeit. Diese Faktoren führten häufiger zum Entstehen von häuslicher Gewalt.

Die Frauenfachberatungsstelle war während dieser Zeit wochentags durchgängig zwischen 10:00 und 17:00 Uhr telefonisch für Hilfesuchende erreichbar, um mit Rat und Tat zu helfen.

Das Land Schleswig-Holstein unterstützt die Einrichtungen in dieser Zeit auch besonders bei der Beschaffung modernen Kommunikationsmittel und der Ausstattungen mit einem Zuschuss. „Es ist dringend notwendig, von Gewalt bedrohten und betroffenen Frauen schnell und unkompliziert zu helfen. Corona verursacht zusätzliches Leid bei den Frauen,“ sagt Katja Rathje-Hoffmann, die von der Norderstedter Kommunalpolitikerin Ursula Wedell begleitet wurde.

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Landtagsabgeordnete auf dem Hof Huushörn

In voller Montur zum Rundgang angetreten(vlnr.) : Ole-Christopher Plambeck MdL, , Wulf Mette, Katja Rathje-Hoffmann MdL, Jens-Walter Bohnenkamp, Kathrin Oehme, Dieter Staack, Jan Thies und Thorben Mahlstedt.

Norderstedt – Die CDU-Landtagsabgeordneten Katja Rathje-Hoffmann und Ole-Christopher Plambeck besuchten gemeinsam mit Norderstedts Stadtpräsidentin Kathrin Oehme und Thorben Mahlstedt vom Umweltausschuss den landwirtschaftlichen Betrieb „Hof Huushörn“  von Jens-Walter Bohnenkamp, dem Vorsitzenden des Kreisbauernverbandes und seiner Frau Inga. In den Gesprächen mit den  Landwirten Wulf Mette aus Ellerau, Jan Thies aus Winsen und dem Berater Dieter Staack von der VzF GmbH (Verein zur Förderung der bäuerlichen Veredelungswirtschaft) aus Uelzen ging es um die baulichen Umsetzungen zur Anreicherung der Haltungsumgebung tragender Sauen im Netzwerk 8 des MuD-Vorhabens (Modell-und Demonstrationsvorhabens, Projektträger BLE) auf dem Hof der Familie Bohnenkamp. Anschließend wurde über die aktuelle Situation der Landwirte diskutiert.

Beim Rundgang unter Coronaauflagen und in den vorgeschriebenen betriebseigenen Overalls ging es durch die Ställe des letzten Schweinemastbetriebe in Norderstedt. Die Politiker erlebten wie der Betrieb im Rahmen vom MuD-Vorhaben seit 2017 die Haltungsbedingungen seiner tragenden Sauen weiterentwickelte. Es gibt viel Platz, ein erhöhtes Bewegungsangebot, Rohfaser (Stroh/Heu) und Komfortelemente für die Sauen. Beraten wird die Familie Bohnenkamp von der VzF GmbH und während des MuD-Vorhabens zusätzlich vom Tierschutzkompetzenzzentrum.

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Katja Rathje-Hoffmann in Norderstedt unterwegs – Tag 2 (Norderstedter Werkstätten)

 

Mit Abstand und Masken vor den Norderstedter Werkstätten: (vlnr.) Angelika Rancovicz, Doris Vorpahl, Katja Rathje-Hoffmann MdL, Susanne Metzner, Silke Kuleisa, Valentina Beck, Mathias Schneeloch, Katrin Oehme und Kati Christoph

Norderstedt – Nach einigen Bürgergesprächen und dem Infogespräch im Autohaus STADAC besucht Katja Rathje-Hoffmann am 2. Tag ihrer Norderstedt-Sommertour die Norderstedter Werkstätten um sich vor Ort ein Bild über die Auswirkungen der Corona Pandemie in der sozialen Einrichtung zu machen. Begleitet wird die Landtagsabgeordnete von Norderstedts Stadtpräsidentin Kathrin Oehme und Doris Vorpahl als Mitglied im Norderstedter Sozialausschuss.

Der Einrichtungsleiter der Norderstedter Werkstätten Mathias Schneeloch  und Silke Kuleisa   von der Geschäftsführung informieren die Politikerinnen bei einem Rundgang mit Abstand und Masken über die  Arbeitsweise der Einrichtung für Menschen mit Behinderungen und deren berufliche Qualifizierung und Betreuung. Die Politiker erleben in der Praxis, wie die infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus

mehr als erfüllt werden. Gemeinsam mit Valentina Beck, Angelika Rancovicz und Susanne Metzner vom Werkstattrat sowie Vertrauensperson Kati Christoph von der Verwaltungsleitung  geht es in dem anschließenden Gespräch um die aktuellen Herausforderungen.

Seit dem 1. Juli sind die Werkstätten mit einem besonderen Hygienekonzept am Start. In den Corona-Zeiten wurden in den Werkstätten zahlreiche Masken genäht und trotz Lockdown alles dran gesetzt die Produktionsverträge zu erfüllen. Dennoch gibt es ein Drittel Umsatzeinbußen und Auftragsrückgänge. Das ist besonders bitter, weil die Löhne für die beeinträchtigten Mitarbeiter aus den Produktionserlösen bezahlt werden. Matthias Schneeloch wünscht für Einrichtungen wie die Werkstätten eine Entkoppelung der Löhne von den Produktionserlösen und Mittel für eine unabhängige Lohnzahlung für die sinnvolle Beschäftigung mit Teilhabe am Arbeitsleben

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