Archiv der Kategorie: Allgemein

Katja Rathje-Hoffmann: Kitareform mit Beitragsdeckel und mehr Qualität

Wie war nochmal die Situation vor zwei Jahren bei uns in Schleswig-Holstein? Und wie ist es auch jetzt zum Teil noch?

Erinnern wir uns doch mal, so lange ist das nun auch nicht her….

Die KiTa-Finanzierung ist sehr kompliziert. Das bedauern alle!

Ein Gewirr aus 7 Fördererlassen, 13 Regelungsbereichen und 32 Kriterien der jeweiligen Zuweisung der Landesmittel.

Schleswig-Holsteinische Familien müssen im Schnitt rund 9 Prozent ihres Einkommens für die Kita Betreuung aufwenden.

Dieser Wert ist die unrühmliche Spitze in der Bundesrepublik Deutschland.

Eltern müssen oft mehr als 600,- Euro für einen Krippenplatz bezahlen. Dabei sind sie keineswegs flexibel bei der Suche nach geeigneten Kita Plätzen, sondern sie müssen sich fügen, sofern sie keine Waldorfkita, Waldkita oder ein anderes besonderes Pädagogikprofil für ihr Kind wählen.

Nur wenn die Wohnortgemeinde ihre Zustimmung gibt, können sie darauf hoffen, ihr Kind in der Wunschkita unterzubringen.

Und wie ist die Situation bei der Sozialstaffel, für Eltern mit einem kleineren Geldbeutel?

Eltern, die über wenig Geld verfügen und staatliche Transferleistungen erhalten, werden in jedem Kreis und in jeder kreisfreien Stadt unterschiedlich hoch durch die jeweilige Sozialstaffel entlastet.

Hier kann man von einem Flickenteppich aus 15 unterschiedlichen Sozialstaffeln sprechen.

Ebenso finden die Eltern vor Ort unterschiedliche Betreuungsschlüssel für Ihre Kinder vor. Manchmal auch, wenn s schlecht läuft, auch Elementargruppen mit regelmäßig 25 Kindern. Das ist keine Seltenheit.

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Katja Rathje-Hoffmann: Helferausbildungen im Pflegebereich etablieren

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Der Fachkräftemangel in der Alten- und Krankenpflege ist allgegenwärtig – leider auch bei uns in Schleswig-Holstein.

Wir tun daher als Politik gut daran, dass wir alle Optionen, die diesem Fachkräftemangel entgegenwirken können, maximal nutzen und diese fördern.

Eine solche Option sehen wir als Jamaika in den Helferausbildungen im Pflegebereich. Diese umfasst 1 Jahr und ist mit dem ersten allgemeinen Bildungsabschluss (Hauptschulabschluss) zugänglich.

Derzeit wird in Schleswig-Holstein allerdings nur die Ausbildungsform zum Altenpflegehelfer (APH).

Eine bislang nicht angebotene Ausbildung ist die Krankenpflegehilfeausbildung (KPH), die allerdings durch eine derzeit im Sozialministerium erarbeite Landesverordnung zum 01.01.2020 in Kraft treten soll.

An diese Helferausbildungen kann dann durch eine Fachkraftausbildung, wie z.B. der Generalstischen Pflegeausbildung angeknüpft werden und sie ist gerade auch jungen Menschen, für die aus unterschiedlichen Gründen nicht direkt eine dreijährige Fachkraftausbildung in Frage kommt, eine gute Option. Auch im Rahmen der Weiterbildungsinitiative gering qualifizierter Arbeitnehmerinnen in Unternehmen.

Diese Option ist ein Anknüpfungspunkt, den wir ernst nehmen und den wir als Land auch hinreichend fördern und unterstützen wollen.

Die jetzt ergriffenen Maßnahmen sind aber nur ein erster Schritt, da sich zum 01.01.2020 die Ausbildungslandschaft in den Pflegebereichen umfassend verändern wird. Alle notwendigen Maßnahmen für den fließenden Übergang in die Generalistik hat Schleswig-Holstein frühzeitig in die Wege geleitet.

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CDU-Norderstedt in Sorge um Zukunft der Pflege

Pressemitteilung und Foto vom CDU Ortsverband Norderstedt

Vlnr. Kevin Ruhbaum, Uwe Matthes, Katja Rathje-Hoffmann (MdL), Gunnar Löwe, Dr. Matthias Helt

Auf Einladung des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther besuchte eine Delegation des CDU-Ortsverbandes Norderstedt am Mittwoch, dem 18.9.2019, den Pflegekongress “Zukunft der Pflege – Quo vadis?” in Neumünster.

“Nicht nur dringend notwendig, sondern auch absolut gelungen!”

So lautete das einhellige Urteil der Norderstedter Teilnehmer mit dem stellvertretenden Ortsvorsitzenden Uwe Matthes, den CDU-Fraktionsmitgliedern Kevin Ruhbaum und Dr. Matthias Helt, sowie Gunnar Löwe als stellvertretenden Landesvorsitzenden des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) als Podiumsmitglied.

Sowohl der kompetente engagierte Impulsvortrag des Bevollmächtigten der Bundesregierung für die Pflege, Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, als auch die Diskussionsbeiträge des mit hochkarätigen Experten geführten Podiumsgesprächs unter der souveränen Leitung der Landtagsabgeordneten für Norderstedt und Umland, Katja Rathje-Hoffmann, haben die emotionalen, zeitlichen und auch finanziellen Herausforderungen zum Thema Pflege deutlich gemacht.

Auch in Norderstedt sei mit einjährigen Wartezeiten für Kurzzeit- oder Vollzeitpflegeplätze die Not groß, so der stellvertretende Ortsvorsitzende Uwe Matthes. Er resümiert: “Wir werden dieses Thema verstärkt in den Fokus unserer politischen Arbeit rücken. Alle sprechen, zwar nicht unberechtigt, vom Klimanotstand, und übersehen dabei den mittlerweile akuten Pflegenotstand!”

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