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Mehr Mittel für den Kita-Bau und für den Einbruchschutz

Ole-Christopher Plambeck MdL und Katja Rathje-Hoffmann MdL

Ole-Christopher Plambeck MdL und Katja Rathje-Hoffmann MdL

Segeberger CDU-Landtagsabgeordnete freuen sich über Haushaltsüberschuss des Landes
Mehr Mittel für den Kita-Bau und für den Einbruchschutz

Die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Ole-Christopher Plambeck und Katja Rathje-Hoffmann freuen sich über den Haushaltsüberschuss des Landes in Höhe von 557 Millionen Euro.

Mit diesem Jahresüberschuss werden wir in die Lage versetzt, den Sanierungsstau im Land noch stärker zu begegnen“, so Plambeck und Rathje-Hoffmann.

Als Segeberger Landtagsabgeordnete freuen wir uns besonders, dass zusätzlich 40 Millionen Euro für den Kita-Bau vorgesehen sind. Damit stellen wir den Kommunen zusätzliche Fördermittel zur Verfügung. Gerade im U3-Bereich löst der aufwachsende Bedarf weitere Bautätigkeit aus, bei der wir unsere Städte und Gemeinden nicht alleine lassen wollen“, so Plambeck und Rathje-Hoffmann.

„Mit den zusätzlichen 10 Millionen Euro vom Bund für 2020 stehen insgesamt sogar 50 Millionen Euro für den Kita-Bau zur Verfügung. Nach dem Verteilschlüssel des Landes bekommt der Kreis Segeberg davon knapp 10 Prozent und damit knapp 5 Millionen Euro“, so Plambeck und Rathje-Hoffmann weiter.

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Katja Rathje-Hoffmann: Gewaltschutz und Gleichstellung sind Qualitätsmerkmale einer demokratischen Gesellschaft

Es wird deutlich aufgezeigt, dass hier bei uns in Schleswig-Holstein viel für von Gewalt betroffenen Frauen getan wird.

Das Projekt SCHIFF des LSSH, Landesverband der Frauenberatung in Schleswig-Holstein, ist Ende 2018 erfolgreich im Land gestartet. SCHIFF bedeutet: „Schleswig-Holsteinische Initiative für Frauen“.

Dieses Projekt wird mit verschiedenen Kampagnen und Arbeitsgruppen zur Umsetzung der Istanbul-Konvention beitragen. Es geht um die Verwirklichung der rechtlichen und tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern und um die rechtlichen Grundlagen zur Abschaffung von Gewalt gegen Frauen – aktiv und präventiv.

SCHIFF legt den Fokus auf den Aufbau von Schutzsystemen und Hilfsmöglichkeiten für betroffenen Frauen bei geschlechterspezifischer Gewalt. Und es geht auch um den Abbau struktureller Benachteiligung von Frauen und Mädchen und um die Aufklärung zu Diskriminierung.

Ende 2019 wurde nun der nächste Schritt auf dem Weg zur Umsetzung der Istanbul-Konvention gegangen – der Startschuss für die Bedarfsanalyse zu ambulanten und stationären Hilfesystemen und Frauenfachberatungsstellen durchgeführt vom Fachinstitut „Zoom“.

Ich hoffe sehr und habe großer Erwartungen, dass uns diese Analyse dabei hilft, noch in dieser Legislaturperiode die gewonnen Erkenntnisse auch anzustoßen und weiter umsetzen zu können, damit das Land von gewaltbetroffenen Frauen in ihrer Lage bestmögliche Beratung und Hilfestellung bedarfsgerecht geben kann.

Parallel zur Bedarfsanalyse widmet sich das SCHIFF Projekt aktuell der kommunalen Umsetzung der Istanbul-Konvention. Es wurde das Ziel ausgerufen, dass jede und jeder Bürgermeisterin und Bürgermeister weiß, was diese Konvention ist und sich mit ihr identifizieren kann.

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Katja Rathje-Hoffmann: Deutliche, aber leider langsame Erfolge

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Dank an das Ministerium – für die sorgfältige Erstellung des nunmehr 5. Gleichstellungsberichts.

Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist eine zentrale und vorbildhafte Aufgabe der öffentlichen Verwaltung. Egal ob in einer kleineren Amtsverwaltung, in einem großen Ministerium oder weiteren Behörden des Landes wie z.B. in Gerichten und der Polizei. Zu dieser Querschnittsaufgabe sind alle Institutionen des Landes und der Kommunen verpflichtet.

Der aktuelle Gleichstellungsbericht zeigt, dass es kontinuierliche Verbesserungen für Frauen im öffentlichen Dienst gibt. Damit erfüllt das Land seine Vorbildfunktion auch für alle weiteren Beschäftigten im Land. Dazu trägt auch der kontinuierliche Ausbau der Kindertagesbetreuung in Schleswig-Holstein bei. Er verhilft zumeist Frauen zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie. An dieser Stelle muss man die Kommunen loben und ihnen Danken, für den Kraftakt beim Ausbau der Kitabetreuung.

Das Land beschäftigt rund 58.000 Frauen, das sind knapp 60 % – im Vergleich zum vorigen Berichtszeitraum eine Steigerung von knapp 3 %.

Und ich habe noch weitere Zahlen: Bei den oberen Landesbehörden stieg der Frauenanteil um 3 % (53,7 %), und etwa ein Drittel der Beschäftigten im unmittelbaren Landesdienst arbeitet in Teilzeit. Das sind zu 87 % Frauen – mit einer kleinen steigenden Tendenz.

Wir wissen aber aus der Erfahrung, Teilzeitbeschäftigte findet man aber nur zu sehr geringeren Anteilen in Führungspositionen. Auf Referatsleiterebene arbeiten 12 von 229 Führungskräften in Teilzeit. Das sind nur magere 5,5%

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