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Katja Rathje-Hoffmann: Pflegeberufekammer: Zeit jetzt die Reißleine zu ziehen

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Beiträge Pflegekammer übernehmen

Seit Beginn der Diskussion um die Errichtung einer Pflegeberufekammer in SchleswigHolstein haben wir als CDU-Fraktion Zweifel an der Sinnhaftigkeit und Akzeptanz
angemeldet.

Wir sagten und wir sagen NEIN zur verpflichtenden Mitgliedschaft der Fachkräfte in
der Alten- und Krankenpflege.

Es gab und es gibt Zweifel an der Finanzierbarkeit und an der 2013 erhobenen
Fachkräftebefragung.

Es wurden 1.100 examinierte Kräfte in Krankenhäusern, Altenheimen und
Pflegediensten befragt. Das war gerade so knapp ausreichend, um als repräsentativ
zu gelten.

Und schon damals hielten wir die erhobenen Ergebnisse für die Einführung der
Kammer für nicht ausreichend.

Lediglich knappe 51% der Befragten sprachen sich dafür aus, wobei davon 17%
gegen monatliche Pflichtbeiträge stimmten.

Spätestens hier hätten alle Alarmglocken läuten müssen, denn ohne Pflichtbeiträge,
gibt es auch keine Kammer.

Diese Erkenntnisse wurden von der damaligen Küstenkoalition einfach ausgeblendet.
Und das war falsch!

Zudem war zum Zeitpunkt der Befragung unklar, wie hoch die monatlichen Beiträge
sein sollten.

Bei unseren Nachbarn in Hamburg wurde konkreter befragt – mit dem Ergebnis, dass
nur 36% für eine Pflegekammer votierten.

Der Unmut wuchs stetig im Laufe des Umsetzungsverfahrens, je konkreter die Pläne
wurden. Wir erinnern uns an die zig-hunderten Protestschreiben von Fachkräften an den Landtag, die die Pflegekammer und das Verfahren vehement ablehnten.

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Frauen Union – Ganztagsbetreuung und Corona-Aufholpaket

Zur Verfügung gestellt gestellt von der FU Landesvorsitzenden Kaja Rathje-Hoffmann MdL

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Katja Rathje-Hoffmann – Ärmel hochkrempeln und Lösungen bieten

Katja Rathje-Hoffmann /  07.05.2021

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Katja Rathje-Hoffmann, sozialpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, äußerte sich zur gestrigen Anhörung im Sozialausschuss:

„Jede Krise zeigt mit einem Brennglas, wo es besondere Probleme gibt. Das gilt auch für die Corona-Pandemie. In der gestrigen Anhörung wurden eindrucksvolle Schicksale aufgezeigt, die zeigten, was diese Krise mit jedem Einzelnen machen kann. Im Fokus standen dabei insbesondere Menschen, die in ohnehin schwierigen Verhältnissen leben und Kinder, die durch die mehr als einjährige Pandemie ihr Urvertrauen zu verlieren drohen.

Die gute Nachricht jedoch ist: Viele der vorgebrachten Anregungen sind bereits aufgenommen worden und befinden sich in der Umsetzung, nicht zuletzt im Rahmen der kommenden Öffnungen ab dem 17. Mai 2021. Längst wird darüber beraten, welche Maßnahmen wir jetzt ergreifen müssen, um den Betroffenen zu helfen, wieder in den gesellschaftlichen Alltag hineinzufinden.

Klar wurde auch: Das Gelernte soll nach der Krise nicht in Vergessenheit geraten. Die guten Entwicklungen wie beispielsweise im Bereich der Digitalisierung sollen weiter vorangetrieben werden. Zudem müssen Konzepte stehen für den Fall, dass uns erneut ein Katastrophenfall ereilt.

Deshalb gilt weiterhin: Ärmel hochkrempeln und Lösungen bieten. Daran werden wir weiter intensiv arbeiten.“

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