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Für die Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung, aber gegen die Barauszahlung des Betreuungsgeldes

Katja Rathje-Hoffmann MdL, Landesvorsitzende der Frauen Union in Schleswig-Holstein

Die Landesvorsitzende der Frauen Union in Schleswig-Holstein, Katja Rathje-Hoffmann, MdL begrüßt den Vorstoß des CDU-Landesvorsitzenden und Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2012 Jost de Jager, das geplante Betreuungsgeld nicht in Bar an die Eltern auszuzahlen.

„Ich bin froh, dass zwischen dem CDU Landesvorsitzenden de Jager und der Frauen Union Schleswig-Holstein große Einigkeit besteht, das Betreuungsgeld in der Höhe von 150,00 Euro (monatlich) für das zweite und dritte Lebensjahr eines Kindes zur Aufbesserung von Rentenansprüchen für Eltern zu verwenden,“ so Katja Rathje-Hoffmann, MdL heute (22. Dezember) in Kiel. „Es ist kein Geheimnis, dass die Schleswig-Holsteinische Frauen Union sich seit Beginn der Diskussion um das Betreuungsgeld stets für die unbaren Varianten wie Renten- und Altersversorgung, Weiterbildung oder eine kapitalgedeckte Pflegeversicherung ausgesprochen hat,“ so die Landesvorsitzende der Frauen Union.

Die Frauenorganisation der Union spricht sich zugleich für die Wahlfreiheit der jungen Eltern aus und unterstützt beide Betreuungsformen. „Wir sind weder gegen das Modell der Betreuung in der Krippe oder bei der Tagesmutter, noch sind wir gegen die Betreuung der Jüngsten durch die Eltern. Wir sind für die Wahlfreiheit und unterstützen beide Arten der Kinderbetreuung. Es kommt beim Betreuungsgeld vor allem auf die Ausgestaltung an. Deswegen lehnen wir eine Barauszahlung ab, auch um zu verhindern, dass es zu möglichen Fehlanreizen in den Familien kommen kann.“

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Katja Rathje-Hoffmann – Hohe Bedeutung der Lokalen Bündnisse für Familien

Katja Rathje-Hoffmann zum Fachforum der Lokalen Bündnisse für Familien mit Unternehmen in Norderstedt.

Sylvia Hartwig (BMFSFJ) Katja Rathje-Hoffmann MdL und Tamara Zieschang Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium des Landes Schleswig-Holstein.

Zum heutigen (8. Dezember 2011) Fachforum der Lokalen Bündnisse für Familien mit Unternehmen in der Stadt Norderstedt erklärte Katja Rathje-Hoffmann, die familienpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag:  „Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie garantiert die Sicherung der Fachkräfte von morgen. Rund 1,6 Millionen Frauen in Deutschland könnten sich vorstellen, sofort anzufangen zu arbeiten, wenn es eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie gäbe. Diese Zahlen sind dramatisch“, so die Abgeordnete. Besonders betroffen seien Alleinerziehende. Für sie sei eine familienorientierte Arbeitswelt von größter Bedeutung.

Als weiteren wichtigen Punkt, der auf dem heutigen Fachforum angesprochen wurde, bezeichnete die Familienexpertin die Harmonisierung von Pflege und Beruf. Jeder zehnte Erwerbstätige leiste bereits heute Pflegearbeit bei Angehörigen, so Rathje-Hoffmann. Die Bundesregierung habe mit der Einführung der Familienpflegezeit den richtigen Schritt getan.

„Das Fachforum bietet eine hervorragende Gelegenheit, alle Themen zu beraten und sich untereinander zu inspirieren. Darüber hinaus stellt eine lokale Vernetzung sicher, dass gute Ideen weiter entwickelt werden und sich verbreiten. Wir in Schleswig-Holstein sind auf dem richtigen Weg“, so die familienpolitische Sprecherin abschließend.

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Katja Rathje-Hoffmann würdigt Paulinchen Initiative

(vlnr.) Anneliese Stapelfeldt, Katja Rathje-Hoffmann, Adelheid Gottwald

Katja Rathje-Hoffmann zum Tag des brandverletzten Kindes: Paulinchen e.V. aus Norderstedt ist ein würdiger Preisträger im „Land der Ideen“

Anlässlich des Tages des brandverletzten Kindes am 07. Dezember 2011 hat die Norderstedter Landtagsabgeordnete und familienpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Katja Rathje-Hoffmann, die Auszeichnung der aus Norderstedt agierenden bundesweiten Initiative „Paulinchen e.V.“ als „Ausgewählter Ort 2011“ im Land der Ideen gewürdigt. Schirmherr des Wettbewerbes „365 Orte im Land der Ideen“ ist Bundespräsident Christian Wulff.

„Die Paulinchen-Initiative macht deutlich, dass gerade Kinder unter Brandverletzungen und Verbrühungen ganz besonders leiden. Dieses Leiden kann das ganze Leben anhalten“, so Rathje-Hoffmann.

Die schweren Verletzungen hinterließen meist nicht nur äußerliche Spuren. Sie führten darüber hinaus oft auch zu schweren seelischen Verletzungen. „Daher zolle ich der Arbeit von Adelheit Gottwald und Anneliese Stepelfeld und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern meinen größten Respekt. Die Auszeichnung im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ unterstreicht die hervorragende Arbeit ihrer Initiative.“

Jedes Jahr werden in Deutschland mehr als 30.000 Kinder unter 15 Jahren mit thermischen Verletzungen ärztlich versorgt. Davon erleiden etwa 6000 Kinder so schwere Verbrennungen, dass sie stationär behandelt werden müssen. Die Initiative Paulinchen klärt über Ursachen und Folgen von Verbrennungen im Kindesalter auf und informiert und hilft betroffen Familien. Der aus Norderstedt agierende Verein ruft in diesem Jahr zum zweiten Mal zum „Tag des brandverletzten Kindes“ auf.

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