Archiv der Kategorie: Allgemein

: Zügige Umsetzung der in der Studie ermittelten Bedarfe wird begrüßt

Rede von Katja Rathje-Hoffmann MdL im Landtag Schleswig-Holstein am 18.062021

Mit dem Schicksal der von Gewalt betroffenen Frauen und deren Kinder kann man sich aus unserer Sicht nicht oft und intensiv genug beschäftigen. Hier hilft besonders die vom Ministerium in Auftrag gegebene Bedarfsanalyse der Hilfsangebote für gewaltbetroffene Frauen in Schleswig-Holstein vom Jahresanfang. Das sozialwissenschaftliche Forschungsinstitut Zoom e.V. hat ein Jahr lang eine Bedarfsanalyse für diese Zielgruppe durchgeführt. Fachleute aus den Frauenhäusern, Beratungsstellen, Gleichstellungsbeauftragten, Sozialdezernentinnen und -dezernenten und ehemalige Bewohnerinnen wurden befragt.

Zuallererst fällt beim Lesen der Studie ins Auge, dass es eine deutliche Unterversorgung mit Frauenhausplätzen in den Kreisen Nordfriesland und Schleswig-Flensburg gibt. Diese festgestellten Bedarfe müssen aus unserer Sicht rasch gedeckt werden. Und deswegen finden wir es erfreulich, dass es Bestrebungen und Aktivitäten gibt, zeitnah mit den betroffenen Kreisen und in der Gewaltprävention tätigen Vereinen und Organisationen ein Unterstützungskonzept den Aufbau einer kreisübergreifenden Frauenhausinfrastruktur zu schaffen.

Wir bitten die Landesregierung eine rasche Umsetzung zu unterstützen.

Es finden intensive Gespräche mit den Kommunen und den Trägern von Frauenfacheinrichtungen statt, um die notwendigen Anpassungsbedarfe zu ermitteln.

Basis ist hier die vorliegende Analyse, wobei wir die aktuelle Entwicklung berücksichtigen müssen. Wir wollen schrittweise ein nachvollziehbares und transparentes Finanzierungssystem entwickeln.

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Wir kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen in Gesundheit und Pflege

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Die Gesundheits- und Pflegeversorgung unserer Gesellschaft ist uns als CDU und uns als Koalition eine Herzensangelegenheit. Und das war sie selbstverständlich auch schon bevor die Corona-Krise das Thema so stark hervorgebracht hat. Diese wichtigen Punkte aus unserem Koalitionsvertrag rund um das Thema Gesundheit und Pflege setzen wir engagiert um. Ich möchte nur einige davon erwähnen:

– Um mehr Ärztinnen und Ärzte für die ländliche Region zu gewinnen, fördert das Land Medizinstudierende, die sich dort ansiedeln möchten: Diese können sich dann um das Landesstipendium von monatlich 500 Euro bewerben, wenn sie im Anschluss eine Tätigkeit im ländlichen Raum absolvieren;

– Um eine bessere medizinische  Notfallversorgung und Geburtshilfeversorgung auf den Inseln und Halligen sicherzustellen, haben wir uns für das System „Point in Space“ erfolgreich eingesetzt – Wir haben erhebliche Summen in die stationäre Versorgung investiert, um den Sanierungsstau der Vorgängerregierung abzubauen;

– Mit dem Landeskrankenhausgesetz haben wir für bessere und transparente Strukturen in der stationären Versorgung gesorgt; – Wir setzen uns auf Bundesebene dafür ein, dass das Krankenhausfinanzierungsystem überarbeitet wird. Hierzu gibt es bereits einen Beschluss der Fachministerkonferenz; – Wir haben die Angebote im Hospiz- und Palliativbereich gefördert und ausgebaut; – Wir haben den Versorgungssicherungsfonds eingerichtet, der verschieden Projekte in dem Bereich Gesundheit und Pflege erfolgreich unterstützt; – Die Digitalisierung in der Gesundheit und Pflege hat einen großen Entwicklungsschritt erfahren, zuletzt durch das Digitale-Versorgungs- und Pflege-Modernisierungsgesetz auf Bundesebene; – Durch die „Konzertierte Aktion Pflege“ wird darauf hingewirkt, dass sich die Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern – die Stichworte dabei sind: die betriebliche Gesundheitsförderung, das betriebliche Eingliederungsmanagement, verlässliche Dienstpläne, Fort- und Weiterbildung von Führungskräften in der Pflege sowie die verbesserte Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf.

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Daniel Günther: 50 Prozent Frauen auf die CDU-Liste zur Landtagswahl

Maren Storjohann wurde als Delegierte in Neumünster von Daniel Günthers Rede beeindruckt und motiviert.

Neumünster. „Ich will es heute schon ankündigen, damit alle wissen worauf sie sich einlassen können. Auch bei der Landtagswahl und allen zukünftigen Wahlen wird, solange ich die CDU Schleswig-Holsteins führe, ein Listenvorschlag immer mindestens 50% Frauen haben. Und ich sage das auch mit Blick auf die Landtagswahl,“ kündigt Daniel Günter am Sonnabend in seiner Rede zur Aufstellung der Liste zur Bundestagswahl in Neumünster an.

Zur Landtagswahl sind bei der CDU in 13 von 35 Wahlkreisen Kandidatenaufstellungen erfolgt. In allen sind nur Männer und keine Frau gewählt worden.

„Ich bin fest davon überzeugt, dass wir in unserer Partei deutlich mehr starke Frauen in unseren Wahlkreisen haben, die uns nahe stehen und die wir auch in unseren Wahlkreisen berücksichtigen sollten,“ zeigt sich der Der CDU Landesvorsitzende über die bisherigen Ergebnisse besorgt.

Die Landesliste zur Bundestagswahl wurde danach auf der Landesvertreterversammlung erfolgreich nach dem Reißverschlussprinzip zwischen den Geschlechtern in einer en bloc Abstimmung mit 85% Zustimmung beschlossen.

Unabhängig von seinem Einsatz für mehr Frauen an wichtigen Posten in der Politik, sagte der Landesvorsitzende in seiner Rede „ohne Gendersternchen“ seine Unterstützung für die gewählten Direktkandidaten zu. Für den Klartext gab es starken aber nicht ungeteilten Applaus.

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