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Katja Rathje-Hoffmann und Werner Kalinka: Personalergänzungsfonds hilft konkret

Katja Rathje-Hoffmann und Werner Kalinka   21.10.2022

Personalergänzungsfonds hilft konkret

Als „nicht überzeugend“ haben der sozialpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Werner Kalinka, und die Kita-politische Sprecherin Katja Rathje-Hoffmann die Aussagen des FDP-Landtagsabgeordneten Dr. Heiner Garg zur KiTa-Situation (20. Oktober 2022) bezeichnet. Der Personalergänzungsfonds solle nicht die Qualität in den KiTas senken, sondern sei eine wirksame Möglichkeit, auf die reale KiTa-Lage zu reagieren.

Tatsache sei, dass es kaum möglich sei, derzeit Fachkräfte für die KiTas zu bekommen. Dies sollte auch dem früheren Sozialminister hinreichend bekannt sein. Rathje-Hoffmann: „Da ist es doch nur richtig, entlastende Maßnahmen konkret einzuleiten statt Forderungen zu erheben, die nicht realistisch sind. Und dies ist nicht nur ein Problem in Schleswig-Holstein, sondern bundesweit.“

Es sollte auch bekannt sein, dass das Land in den vergangenen Jahren die finanziellen Aufwendungen für die KiTas erheblich erhöht habe. Das auch von der FDP bislang gelobte KiTa-Gesetz sei dafür die Grundlage. Kalinka: „Wir geben viel Geld in die KiTas, haben aber auch noch viele andere Aufgaben im Land, die hohe finanzielle Aufwendungen erfordern. Wenn bis zu 18 000 weitere KiTa-Plätze in den nächsten Jahren geschaffen werden sollen, wie von der Bertelsmann-Stiftung genannt, weiß auch Heiner Garg, was dies finanziell bedeuten würde.“

zur Pressemitteilung

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Katja Rathje-Hoffmann trifft Claus Ruhe Madsen auf dem CDU Kreisparteitag in Henstedt-Ulzburg 

 

 

Henstedt-Ulzburg – Am Donnerstag, den 06. Oktober 2022 trafen sich im Bürgerhaus Henstedt-Ulzburg über 110 Christdemokraten und politisch Interessierte aus dem Kreis Segeberg zum diesjährigen Mitgliederparteitag. Höhepunkt war die Rede von Claus Ruhe Madsen, Schleswig-Holsteins Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus. In seiner Rede und der anschließenden Diskussion ging es um die Chancen und Herausforderungen für die Wirtschaft im Kreis Segeberg.

Claus Ruhe Madsen berichtete zu Beginn seiner fast einstündigen Rede auf humorvolle Art über seinen Weg aus Dänemark nach Deutschland und wie er Minister in Kiel wurde.

Inhaltlich ging er vor allem auf die zunehmende Bürokratie und die lange Umsetzungsdauer von Vorhaben ein. „Der Bau von zahlreichen Verkehrsprojekten in Deutschland kommt kaum voran und wird durch juristische und politische Auseinandersetzungen blockiert“, kritisierte der Wirtschaftsminister. Die Behinderungen beim Ausbau der Autobahn 20 bei Bad Segeberg ist für ihn unverständlich. Madsen ist der Auffassung sich ein Beispiel an Dänemark zu nehmen und Projekte per Maßnahmengesetz auf den Weg zu bringen. Hier ist klar der Bund gefragt, dafür die Rahmenbedingungen zu schaffen.

„Bei der Fehmarnbeltquerung sollten wir die Möglichkeiten sehen und nicht immer nur den Ärger. Wenn wir bis 2029 nicht fertig werden, machen wir uns in ganz Europa lächerlich. Man schaut auf uns,“ spricht der Minister Klartext. Er ergänzt, „die Neubau- und Ausbauvorhaben werden die Erreichbarkeit und damit die Leistungsfähigkeit des Kreises Segeberg stark verbessern.“

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Katja Rathje-Hoffmann: Gute und verlässliche Betreuung durch den Personalergänzungsfonds

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Zum Personalergänzungsfonds erklärt die kitapolitische Sprecherin Katja RathjeHoffmann:
„Wir schaffen durch den neuen Personalergänzungsfonds Entlastungen für die
angespannte Personalsituation in unseren Kitas. Es ist uns wichtig, die gute
Betreuungsqualität zu erhalten und zu verbessern. Einer der wesentlichen Ziele
unserer Kita-Politik ist die weitere Verbesserung der Betreuungsqualität, um damit die
Teilhabechancen unserer Kinder zu verbessern und damit beste Startchancen für
unsere kleinsten zu schaffen.

Kurzfristig wollen wir die angespannte Personalsituation stabilisieren und dafür den
Quereinstieg für Zweitkräfte erleichtern und auch die Position der
Sozialpädagogischen Assistentinnen und Assistenten erweitern. SPAs mit
Berufserfahrung und Zusatzqualifikation sollen künftig auch eine Gruppe leiten dürfen.
Zusätzliche Entlastungen für das gesamte pädagogische Personal bieten künftig auch
die sog. „Helfenden Hände“, die bei Büroarbeiten oder hauswirtschaftlichen
Tätigkeiten u.Ä. für eine Entlastung sogen sollen. Vor allem bei Kitas mit einem
vorübergehend abgesenkten Betreuungsschlüssel. Zudem werden die
Anleitungsstunden erhöht.

Kleine Kitas werden künftig durch die Vertretungsmöglichkeiten der SPAs gezielt
unterstützt. Besonders bedeutsam für uns ist auch die Steigerung der
Ausbildungskapazitäten, um somit den steigenden Personalbedarf durch den höheren
Fachkraftschlüssel adäquat zu begegnen. Mit dem Personalergänzungsfonds legen
wir eine Landesstrategie zur Fachkräftesicherung und -gewinnung in der
frühkindlichen Bildung vor und unterstützen in der aktuellen Zeit zielgerichtet dort, wo
unsere Unterstützung notwendig ist“, so Rathje-Hoffmann.

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