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Katja Rathje-Hoffmann erneut zur Vorsitzenden der Frauen Union in Schleswig-Holstein gewählt

Katja Rathje-Hoffmann MdL (Foto Soenke Ehlers)

Der Landesdelegiertentag der Frauen Union Schleswig-Holstein hat den Vorstand im Amt bestätigt.

Die Norderstedter Landtagsabgeordnete Katja Rathje-Hoffmann wurde einstimmig für weitere zwei Jahre in Amt bestätigt.

Das gilt auch für ihre beiden Stellvertreterinnen, die Bundestagsabgeordnete Petra Nicolaisen aus Wanderup und die Kielerin Dr. Stefanie Rönnau.

Erstmal wurde auch eine Mitgliederbeauftragte gewählt. Die Segeberger Kreistagsabgeordnete Annette Glage kümmert sich nun um die Mitglieder der größten Vereinigung der CDU Schleswig-Holsteins mit 4.700 Frauen. Neu im Vorstand ist die Lübeckerin Silke Theuerkauf. Die Kielerin und ehemalige Ratsfrau, Michaele Pries trat nicht mehr zu Wahl als Beisitzerin an.

Die Vize-Fraktionschefin der FDP Landtagsfraktion, Anita Klahn war zu Gast und hielt ein launiges Grußwort.

Einstimmig wurde der Leitantrag der Frauen Union verabschiedet. Er befasste sich mit dem Thema „Gleichstellung – Macht zu gleichen Teilen“. Hier geht es um Lösungsansätze und Methoden, Frauen zu gewinnen und zahlreicher in Ämter und Mandate zu verhelfen.

Die Frauen Union Schleswig-Holstein beschäftigte sich auch mit der Impfpflicht gegen Masern, besseren Rahmenbedingungen für die Kurzzeitpflege und mit dem Thema Organspende. Hierzu referierte die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Frau Prof. Dr. Claudia Schnidke MdB. Sie informierte die Anwesenden aus erster und kompetenter Hand.

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Katja Rathje-Hoffmann: Upskirting muss bestraft werden

Natürlich fragen sie sich beim Hören des Begriffs „Upskirting“, was das denn eigentlich ist. Und warum will man es denn auch noch verbieten?

Der Begriff „Upskirting kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „unter den Rock“. Damit ist das voyeuristische Fotogarfieren oder Filmen unter dem Rock einer Person/Frau gemeint.

Die Täter benutzen dazu ihr Smartphone und/oder eine winzige Spionagekamera, die auf dem Schuh platziert wurde, um damit Fotos und Aufnahmen zu machen. Mit und anhand dieser Bilder vergnügen sich die Täter mit perversen sexuellen Neigungen auf einschlägigen Pornoseiten im Internet.

Diese Aufnahmen können dann auch von weiteren Usern heruntergeladen werden. Und das alles ohne das Wissen der Frauen über diesen Missbrauch. Das ist besonders perfide, da die Opfer/Frauen nicht oder nicht leicht auf den Bildern erkannt werden können und sie sich deswegen auch nicht oder schlecht wehren können.

Die Frauen werden hier missbraucht und ihrer Würde mit Füßen getreten. Es ist ein ekelhafter und abstoßender Gedanke, dass diese heimlichen Aufnahmen aus allen möglichen Lebenslagen von Frauen durch das Netz geistern und von perversen Tätern voyeuristisch und entwürdigend missbraucht werden.

Rein vom Gefühl würde man sagen, das ist doch verboten! Das ist es jedoch leider nicht. Noch nicht!

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Katja Rathje-Hoffmann: Das Kinder- und Jugendhilferecht weiterentwickeln

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Bereits in der letzten Sitzung des Landtages haben wir, die Jamaika Koalition, einen Berichtsantrag in das Plenum eingebracht, der sich intensiv mit der Situation von Pflegefamilien in Schleswig-Holstein beschäftigt.

Unter anderem fragen wir die Landesregierung nach dem Kinderschutz, nach Partizipation, der fachlichen Betreuung durch die Pflegefamilie, nach der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben, sowie nach dem Anspruch der Leistungsberechtigten und nach etwaigen Handlungsbedarfen.

Der Antrag der Kolleginnen und Kollegen der SPD greift nun einen Aspekt eines möglichen Handlungsbedarfes auf – es geht um die Frage der finanziellen Entlastung von Pflege- und Heimkindern.

Wir begrüßen die angestoßene Diskussion sehr und müssen in der Tat darüber nachdenken, inwiefern diese Regelungen einer Nachbesserung bedürfen.

Ein Großteil der Jugendlichen jobben nebenbei und verdienen sich dadurch regelmäßig Geld dazu

Was für viele von ihnen zur Finanzierung des Mofas, Smartphones oder Mobiliar für die eigene Wohnung dient, ist für Pflegekinder aus Heimen, Wohngruppen oder Pflegefamilien oftmals mehr Belastung als dass es ihnen nützt.

Laut Gesetz geht der größte Teil des erwirtschafteten Nettoeinkommens für die Jugendlichen einfach flöten, weil das Jugendamt das Geld, das verdient wurde, anrechnet.

Es wird erwartet, dass sich Jugendliche und junge Erwachsene mit einem Anteil von 75% an den Kosten der Unterbringung in den jeweiligen Pflegefamilien, Heimen und Einrichtungen beteiligen.

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