Katja Rathje-Hoffmann: Weiterhin unbürokratische Beratung notwendig

Viele Pflegebedürftige leben in ihrer eigenen Wohnung oder im eigenen Haus und das möchten sie auch weiterhin, solange wie es irgendwie geht.

Sie haben häufig mit körperlichen Einschränkungen zu kämpfen, die zu einem anerkannten Pflegegrad führen.

Sie brauchen zusätzliche Hilfe, auf die sie dann auch einen Anspruch haben – dafür gibt es den Entlastungbetrag in Höhe von 125 Euro monatlich für pflegebedürftige Versicherte von den Pflegekassen.

Dieser soll dazu beitragen, dass sie trotz einiger Einschränkungen und Beeinträchtigungen es schaffen, ihren Alltag selbständig und abwechslungsreich zu bewältigen.

Dafür steht ihnen der Entlastungsbetrag zu, insbesondere um pflegende Angehörige zu entlasten wie z.B. bei der Tages- und Nachtpflege, der Kurzzeitpflege, für Betreuungsangebote und auch für Unterstützung im Alltag.

Voraussetzung für diese Leistung ist, dass sie nur zweckgebunden verwendet werden darf und von einer eigens geschulten und anerkannten Person durchgeführt werden muss.

Dabei muss der oder die Unterstützungsbedürftige die Bezahlung verauslagen und dann die Rechnung bei der Krankenkasse einreichen.

Das hört sich relativ kompliziert an, ist es aber bei genauer Betrachtung gar nicht so sehr.

Die Regelungen zur Auszahlung des Entlastungsbetrages variieren in den einzelnen Bundesländern sehr.

Bei uns in Schleswig-Holstein ist das bislang etwas komplex, um das Geld zu erhalten. Zur Zeit profitiert nur eine Minderheit vom Entlastungbetrag.

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Katja Rathje-Hoffmann: Jamaika stärkt die Kita-Betreuung und die frühkindliche Bildung

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Wir haben gute Nachrichten.

Jamaika stärkt die Kita-Betreuung und die frühkindliche Bildung in Schleswig-Holstein. Wir bleiben unserer Verpflichtung treu, Eltern und Kommunen zu entlasten und die Qualität zu steigern.

Wir wissen:

unsere Jamaika-Koalition stellte 1 Milliarde Euro zusätzlich für die Kitabetreuung und Kindertagespflege zur Verfügung – die Förderung des Landes pro Kind wurde damit zwischen 2017 und 2022 mehr als verdoppelt.

Eine erste Kostenabrechnung hat nun ergeben, dass nicht alle vorgesehen Gelder in der SQKM-Förderung der Betreuungsplätze durch das Land von den Kommunen abgeschöpft werden.

Ein Grund dafür ist, dass die Anzahl der Kinder und damit die Platzzuwächse nicht wie prognostiziert ansteigen und die Tarifsteigerungen niedriger als erwartet ausfielen.

Deswegen stehen für dieses Jahr nun 35 Mio. Euro zusätzlich zur Verfügung und ab 2022 strukturell dann 45 Mio. Euro.

Diese Gelder verbleiben selbstverständlich im System und werden nach Absprachen mit den Beteiligten für zusätzliche Aufgaben verwendet.

Für dieses Jahr bedeutet das konkret, dass wir ein Aufholprogramm in der Höhe von 20 Mio. Euro auf den Weg bringen. Das liegt uns besonders am Herzen, um die in den letzten beiden Jahren möglicherweise entstandenen Defizite bei Kleinkindern auszugleichen.

Dazu gehören zusätzliche

  • Angebote für die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (z.B. für Supervisionen)
  • Sport- und Freizeitangebote
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Katja Rathje-Hoffmann: Jedes Kind zählt für die Zukunft!

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Das Leiden ungewollt kinderloser Paare ist groß – und viele Paare, die
Reproduktionsmedizin in Anspruch nehmen, reden zumeist nicht darüber, weil sie
sich für ihr scheinbares Unvermögen schämen. Es ist ihnen sogar peinlich.

In Deutschland sind schätzungsweise 15 bis 20% der Frauen ungewollt kinderlos.

Ursächlich dafür ist der Mann mit 35%, die Frau mit 45% und beide Partner mit 20%.

Eine Ursache dafür sehen die Fachleute unter anderem am Älterwerden der
Erstgebärenden.

1987 lag das Durchschnittsalter bei erstgebärenden Frauen bei 24 Jahren, so waren
es aber 2012 schon 29 Jahre – mit steigender Tendenz.
Für die Erfüllung des Kinderwunsches sind diese Paare auf medizinische Hilfe
angewiesen.

Der künstlichen Befruchtung kommt in Deutschland eine bedeutende Rolle zu. In 288
Kinderwunschzentren werden gut 100.000 Behandlungen jährlich vorgenommen.

Zumeist werden In-Vitro-Fertilisationen (IVM) oder Intrazytroplasmatische
Spermieninjektion (ICSI) zur Befruchtung durchgeführt.

Die Erfolgswahrscheinlichkeit dadurch eine Schwangerschaft zu erzielen, liegt
zwischen 27 und 32% und die sogenannte „Baby-take-away“-Quote liegt bei 20%.

Ab 2004 wurde dann die 50%- Selbstbeteiligung eingeführt, die zu einem Rückgang
um die Hälfte der künstlichen Befruchtungen führte.

Das Gesundheitssystem in Deutschland wurde damit um 100 Mio. Euro entlastet.
Für die Betroffenen führte das neben den psychischen auch zu großen finanziellen
Belastungen.

Die Untersuchungen zur Ergründung der Unfruchtbarkeit und die hormonellenBehandlungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

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