Mehr Prävention gegen Verbrennungen und Verbrühungen bei Kleinkindern

(vlnr.) Norderstedts Stadtpräsidentin Kathrin Oehme, CDU-Landtagsabgeordnete Rathje-Hoffmann und die Vorsitzende des Vereins „Paulinchen e.V.“ Anneliese Stapelfeld.

Norderstedt – In Deutschland werden jedes Jahr ca. 6.000 Kinder und Jugendliche durch Verbrennungen so schwer verletzt, dass sie stationär in Krankenhäusern behandelt werden müssen. Die Norderstedter Stadtpräsidentin Kathrin Oehme und die Landtagsabgeordnete Katja Rathje-Hoffmann besuchten die Vorsitzende des Vereins „Paulinchen e.V.“ Anneliese Stapelfeld in der Vereinsgeschäftsstelle in Norderstedt.

Die Organisation, die 7 Mitarbeiterinnen beschäftigt, berät und begleitet Familien mit brandverletzten Kindern im gesamten Bundesgebiet. „Wir wollen Kinder von jungen Eltern und alle, die mit Kindern zu tun haben, präventiv vor Brandverletzungen schützen, denn zu 77 Prozent sind Kinder im Alter bis zu fünf Jahren betroffen – mit zunehmender Tendenz zu Unfällen mit häuslichen Ofenanlagen, berichtet Anneliese Stapelfeld.

Wie man Kinder wirkungsvoll schützt, steht in der Informationsbroschüre „Aktion Paulinchen“. „Wir setzen uns gemeinsam dafür ein, dass dieses Infoheft Bestandteil der Neugeborenen Willkommensgrüße der Städte und Gemeinden wird“, verspricht Stadtpräsidentin Oehme. „Man darf nie die Schnelligkeit und die Reichweite von Kleinkindern unterschätzen“, mahnt die Landtagsabgeordnete Rathje-Hoffmann.

Der Verein „Paulinchen e.V. arbeitet auch eng mit den Feuerwehren zusammen und gemeinsam appellieren alle an die Eltern, Sicherheitsrisiken, wie offene Flammen und starke Hitze zu vermeiden. Paulinchen e.V. gibt es seit 25 Jahren und finanziert sich durch Spenden und Zuschüsse der Krankenkassen.

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A 7 zwischen Bordesholmer Dreieck und Hamburg jetzt sechsspurig

Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Enak Ferlemann, der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann, Ministerpräsident Daniel Günther und der Landesverkehrsminister Bernd Buchholz (von links).


Teilstück am Dienstag freigegeben

Die CDU-Landtagsabgeordneten Katja Rathje-Hoffmann und Ole-Christopher Plambeck und der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann (Mitte)

 Nützen/Kiel. Der Dienstagnachmittag hatte etwas sehr Besonderes für den  Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Enak Ferlemann und den Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann. Die beiden CDU-Bundespolitiker hatten 2013 sich gegen erhebliche Widerstände dafür eingesetzt, das Projekt Ausbau der A7 in Schleswig-Holstein in den Koalitionsvertrag aufzunehmen. Nun standen sie zusammen mit Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) und dem  Landesverkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) auf der Brücke am Kirchweg bei Nützen um den Ausbau der wichtigen Nord-Süd-Trasse im Skandinavien-Verkehr im südlichen Landesteil als sechsspurig freizugeben. Die CDU-Landtagsabgeordneten Katja Rathje-Hoffmann und Ole-Christopher Plambeck aus dem Kreis Segeberg nahmen mit zahlreichen Landtagskollegen, Bürgermeistern und Kommunalpolitikern sowie Martin Huber von der Hamburger Verkehrsbehörde, DEGES-Chef Dirk Brandenburger und Alexander Hofmann von der Projektgesellschaft Via Solutions Nord (VSN) den an der feierliche Eröffnung teil.

„Dieser Ausbau der A 7 im Norden ist nach Zeitplan gelungen. Deutschland kann Großprojekte“,  hob Ferlemann in seiner Rede hervor.  „Mit der sechsspurig ausgebauten A 7 haben wir wieder eine leistungsfähige Verkehrsachse im Norden. Sie ist für Schleswig-Holstein, für unsere Menschen, die Unternehmen und für unsere Besucherinnen und Besucher von zentraler Bedeutung“, dankte Ministerpräsident Daniel Günther dem Bund vor der symbolischen Durchschneidung des schwarz-rot-goldenen Bandes. Vier Jahre hat der Ausbau der A 7 in Schleswig-Holstein gedauert und 600 Millionen Euro gekostet.

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