Katja Rathje-Hoffmann: Starke Entlastung der Eltern

Katja Rathje-Hoffmann MdL

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Im Dezember Plenum 2019 haben wir das Kita-Reformgesetz hier verabschiedet. Unser Wille war es, dass das ganze Reform-Werk zum 1. August, mit Beginn des neuen Kindergartenjahres seine Umsetzung erlangt. Dann aber kam im März die Corona Pandemie und damit verbunden auch der Corona „Lock-Down“ für drei Monate. Mit der Folge, dass wir nun Teile der Reform auf Januar 2021 verschieben mussten. Nicht jedoch die für Eltern besonders wichtigen Reformziele wie der neue Kita-Gebühren-Deckel, denn wir erinnern uns, dass gerade bei uns in Schleswig-Holstein die Eltern bisher die höchsten Kitabeiträge im Bundesvergleich zu zahlen hatten.

Und wir entlasten wie geplant die Eltern, die ihre Kinder bei der Tagesmutter oder dem Tagesvater betreuen lassen. Wir schaffen endlich die gerechte Augenhöhe von Kitabetreuung und der Betreuung in der Kindertagespflege. Auch schafften wir seit August die Voraussetzung für eine bessere frühkindliche Bildung durch einen verbesserten Betreuungsschlüssel im Elementarbereich. Ebenso möglich ist jetzt die Wahlfreiheit der Eltern, ihre Kinder auch außerhalb der Wohnortgemeinde betreuen zu lassen.

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Katja Rathje-Hoffmann: Wir unterstützen unsere Kinos

Kino-Hilfe Schleswig-Holstein

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Katja Rathje-Hoffmann: Wir unterstützen unsere Kinos

Heute startet ein neues Unterstützungsprogramm des Landes für Kinos in Schleswig-Holstein. Dazu sagt Norderstedts CDU-Landtagsabgeordnete Katja Rathje-Hoffmann:

„Mit dem Spectrum Kino-Center in Norderstedt verbinden viele Menschen schöne Erinnerungen und spannende Erlebnisse bei einem guten Film und Popcorn.

Kinos sind durch die notwendigen Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie besonders stark betroffen. Viele Kinobetreiber haben Liquiditätsengpässe oder sind sogar unverschuldet in eine existenzielle Notlage geraten. Ich mache mich dafür stark, dass das Spectrum auch nach der Corona-Krise sein Filmangebot weiter zeigen kann und als Kultureinrichtung erhalten bleibt. Denn es ist ein wichtiger Ort der kulturellen Infrastruktur hier in ganzen Region.

Gerade deswegen habe ich mich im Landtag dafür eingesetzt, dass die Kinos jetzt kurzfristig eine Nothilfe bekommen können. Damit wollen wir die Existenz der Kinos auch nach der Krise gewährleisten.

Heute ist nun die Richtlinie zur Unterstützung unserer Kinos veröffentlich worden. Insgesamt haben wir im Landtag zwei Millionen Euro bereitgestellt, die die Kinos jetzt zügig ausgezahlt bekommen werden.“

Mit der Kino-Hilfe Schleswig-Holstein wird den Kinos ein nicht zurückzahlbarer Zuschuss gewährt. Antragsberechtigt sind alle Kinos, die in Schleswig-Holstein eine Spielstätte betreiben und auch Filmtheater in öffentlicher Trägerschaft und regionale Standorte von nicht inhabergeführten Kinos. Die Höchstgrenze für die Zuwendung liegt bei 50.000€.

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CDU trauert um Jürgen Benthack

Nachruf Hamburger Abendblatt / Norderstedter Zeitung vom 9. Dezember 2020

Norderstedt Er hat Norderstedt mit aus der Taufe gehoben und die junge Stadt maßgeblich mit entwickelt: Jetzt ist Jürgen Benthack, der vor 60 Jahren sein Haus in Harksheide bezog, im Alter von 86 Jahren gestorben.

Schon Jahre, bevor Norderstedt am 1. Januar 1970 das Licht der Welt erblickte, war der Einzelhandelskaufmann an den Vorbereitungen für die Stadtgründung beteiligt. Der CDU-Mann hielt es für richtig, aus den vier Ursprungsgemeinden Garstedt, Glashütte, Fried­richsgabe und Harksheide ein politisches Gemeinwesen zu machen und verfolgte dieses Zeil mit der ihm eigenen Beharrlichkeit.

Seine politische Karriere startete der mehrfache Vater und Großvater als Gemeindevertreter in Harksheide. Und der gebürtige Hamburger blieb am Ball, wurde Vorsitzender des Finanzausschusses und leitete von 1976 bis 1985 als Bürgervorsteher die Sitzungen der Stadtvertreter. Politische Scheuklappen waren dem Schuhhändler fremd, ihm ging es um die Sache. Ein Beispiel: Als es darum ging, im Rathausneubau an der Rathausallee auch Sitzungsräume für die Fraktionen einzuplanen, stimmte Jürgen Benthack kurzerhand mit der SPD und sorgte damit für die entscheidende Ein-Stimmen-Mehrheit. Seine Partei verzieh ihm und sah schließlich die Richtigkeit der Entscheidung ein.

Mit Jürgen Benthack verliert Norderstedt einen Mann der ersten Stunde und einen kundigen Zeugen der Stadtgeschichte. ms

 

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