Katja Rathje-Hoffmann: Upskirting muss bestraft werden

Natürlich fragen sie sich beim Hören des Begriffs „Upskirting“, was das denn eigentlich ist. Und warum will man es denn auch noch verbieten?

Der Begriff „Upskirting kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „unter den Rock“. Damit ist das voyeuristische Fotogarfieren oder Filmen unter dem Rock einer Person/Frau gemeint.

Die Täter benutzen dazu ihr Smartphone und/oder eine winzige Spionagekamera, die auf dem Schuh platziert wurde, um damit Fotos und Aufnahmen zu machen. Mit und anhand dieser Bilder vergnügen sich die Täter mit perversen sexuellen Neigungen auf einschlägigen Pornoseiten im Internet.

Diese Aufnahmen können dann auch von weiteren Usern heruntergeladen werden. Und das alles ohne das Wissen der Frauen über diesen Missbrauch. Das ist besonders perfide, da die Opfer/Frauen nicht oder nicht leicht auf den Bildern erkannt werden können und sie sich deswegen auch nicht oder schlecht wehren können.

Die Frauen werden hier missbraucht und ihrer Würde mit Füßen getreten. Es ist ein ekelhafter und abstoßender Gedanke, dass diese heimlichen Aufnahmen aus allen möglichen Lebenslagen von Frauen durch das Netz geistern und von perversen Tätern voyeuristisch und entwürdigend missbraucht werden.

Rein vom Gefühl würde man sagen, das ist doch verboten! Das ist es jedoch leider nicht. Noch nicht!

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Katja Rathje-Hoffmann: Das Kinder- und Jugendhilferecht weiterentwickeln

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Bereits in der letzten Sitzung des Landtages haben wir, die Jamaika Koalition, einen Berichtsantrag in das Plenum eingebracht, der sich intensiv mit der Situation von Pflegefamilien in Schleswig-Holstein beschäftigt.

Unter anderem fragen wir die Landesregierung nach dem Kinderschutz, nach Partizipation, der fachlichen Betreuung durch die Pflegefamilie, nach der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben, sowie nach dem Anspruch der Leistungsberechtigten und nach etwaigen Handlungsbedarfen.

Der Antrag der Kolleginnen und Kollegen der SPD greift nun einen Aspekt eines möglichen Handlungsbedarfes auf – es geht um die Frage der finanziellen Entlastung von Pflege- und Heimkindern.

Wir begrüßen die angestoßene Diskussion sehr und müssen in der Tat darüber nachdenken, inwiefern diese Regelungen einer Nachbesserung bedürfen.

Ein Großteil der Jugendlichen jobben nebenbei und verdienen sich dadurch regelmäßig Geld dazu

Was für viele von ihnen zur Finanzierung des Mofas, Smartphones oder Mobiliar für die eigene Wohnung dient, ist für Pflegekinder aus Heimen, Wohngruppen oder Pflegefamilien oftmals mehr Belastung als dass es ihnen nützt.

Laut Gesetz geht der größte Teil des erwirtschafteten Nettoeinkommens für die Jugendlichen einfach flöten, weil das Jugendamt das Geld, das verdient wurde, anrechnet.

Es wird erwartet, dass sich Jugendliche und junge Erwachsene mit einem Anteil von 75% an den Kosten der Unterbringung in den jeweiligen Pflegefamilien, Heimen und Einrichtungen beteiligen.

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Kreis Segeberg erstmals mit 3 Frauen im Landesvorstand der Frauen Union Schleswig Holstein vertreten

Ehrenvorsitzende Gurdrun Hunecke gehörte zu den ersten Gratulanten zur wiedergewählten FU Landesvorsitzende Katja Ratje-Hoffmann MdL – der neue wiedergewählte Gesamtvorstand der Frauen Union SH. Es fehlt Angelika Hahn-Fricke – Annette Glage, die neue Landesmitgliederbeauftragte der Frauen Union Schleswig-Holstein.

Am Samstag fand der jährliche Delegiertentag der Frauen Union Schleswig Holstein in der Stiftung Drachensee, Kiel, statt.

Diesjähriges Leitthema war “Gleichstellung – Macht zu gleichen Teilen”.
Mit der neuen Bundespatientenbeauftragten, Prof. Dr. Claudia Schmidkte, MdB, hatte die Frauen Union eine kompetente Gastrednerin eingeladen. In ihrer
„Herzensangelegenheit“ um die aktuelle Organspendedebatte bezog Claudia Schmidkte klar Position. Denn als Herzchirugin weiß sie um die Belastungen der Angehörigen aber auch um die Ängste der Patienten und Patientinnen.

Bei den turnusgemäßen Vorstandswahlen ist der Kreis Segeberg aktuell mit 3 Vertreterin im
Landesvorstand dabei. Die wiedergewählte Landesvorsitzende Katja Rathje-Hoffmann, MdL aus Norderstedt. Unterstützt wird sie von ihren beiden Stellvertreterinnen, Petra Nicolaisen, MdB, Kreisverband Schleswig Flensburg und von Dr. Stefanie Rönnau aus dem Kreisverband Kiel.

Ebenfalls wiedergewählt wurde die Beisitzerin Angelika Hahn-Fricke, MdK aus Weddelbrook und mit Annette Glage, MdK aus Boostedt erstmals in die Funktion der Mitgliederbeauftragten der Frauen Union Schleswig-Holstein vervollständigen das Segeberger Trio.

Der Leitantrag und der Antrag des Kreisverbandes Neumünster um die Gleichstellung und die
paritätische Auswahlbesetzung bei der Kandidatenfindung fand bei den rund 40 Delegierten 100% Zustimmung.

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