Nahes CDU beantragt Bürgerbefragung zu den Plänen eines Investors

Nahe – Auf der Jahreshauptversammlung der CDU Nahe am Mittwoch im Dörphus an der Mühlenstraße beschlossen die Mitglieder und Fraktion, zur nächsten Gemeindevertretung die Durchführung einer Bürgerbefragung zu den kürzlich vorgestellten Plänen eines Investors für ein starkes Wachstum der Gemeinde zu beantragen. Vom Ergebnis der Bürgerbefragung will die CDU in Nahe ihr weiteres Vorgehen in der Zukunftsplanung abhängig machen. Die Christdemokraten hoffen die andern Fraktionen davon zu überzeugen, die Zukunft des Dorfes gemeinsam mit allen Bürgern zu planen.

Der Vorsitzende Dr. Manfred Hoffmann begrüßte unter den 14 Gästen auch seine Ehefrau, die Landtagsabgeordnete Katja Rathje-Hoffmann als besondere Referentin. Die gerade wiedergewählte Landesvorsitzende der Frauen Union berichtete über Aktuelles aus dem Landtag. Auch Uwe Voss, der Kreisvorsitzende der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) beteiligte sich an den Diskussionen.

Norderstedts CDU-Landtagsabgeordnete überbrachte die Grüße des CDU Landesvorsitzenden Daniel Günther, der gerade beim Schleswig-Holstein Handballcup im Dorf an der B432 die Siegerehrung vorgenommen hatte und sich gern daran erinnert. In ihrem Bericht aus dem Landtag warb die Landespolitikerin für die Neuerungen im Kindertagesstättengesetz.

Die CDU wird ihren traditionellen Neujahrsempfang am Sonntag, 19. Januar um 11 Uhr mit der Verleihung des Bürgerehrenpreises veranstalten. Das Osterfeuer wird wieder traditionell am Ostersonnabend durchgeführt.

Die CDU Nahe hat aktuell 32 Mitglieder.

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Katja Rathje-Hoffmann erneut zur Vorsitzenden der Frauen Union in Schleswig-Holstein gewählt

Katja Rathje-Hoffmann MdL (Foto Soenke Ehlers)

Der Landesdelegiertentag der Frauen Union Schleswig-Holstein hat den Vorstand im Amt bestätigt.

Die Norderstedter Landtagsabgeordnete Katja Rathje-Hoffmann wurde einstimmig für weitere zwei Jahre in Amt bestätigt.

Das gilt auch für ihre beiden Stellvertreterinnen, die Bundestagsabgeordnete Petra Nicolaisen aus Wanderup und die Kielerin Dr. Stefanie Rönnau.

Erstmal wurde auch eine Mitgliederbeauftragte gewählt. Die Segeberger Kreistagsabgeordnete Annette Glage kümmert sich nun um die Mitglieder der größten Vereinigung der CDU Schleswig-Holsteins mit 4.700 Frauen. Neu im Vorstand ist die Lübeckerin Silke Theuerkauf. Die Kielerin und ehemalige Ratsfrau, Michaele Pries trat nicht mehr zu Wahl als Beisitzerin an.

Die Vize-Fraktionschefin der FDP Landtagsfraktion, Anita Klahn war zu Gast und hielt ein launiges Grußwort.

Einstimmig wurde der Leitantrag der Frauen Union verabschiedet. Er befasste sich mit dem Thema „Gleichstellung – Macht zu gleichen Teilen“. Hier geht es um Lösungsansätze und Methoden, Frauen zu gewinnen und zahlreicher in Ämter und Mandate zu verhelfen.

Die Frauen Union Schleswig-Holstein beschäftigte sich auch mit der Impfpflicht gegen Masern, besseren Rahmenbedingungen für die Kurzzeitpflege und mit dem Thema Organspende. Hierzu referierte die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Frau Prof. Dr. Claudia Schnidke MdB. Sie informierte die Anwesenden aus erster und kompetenter Hand.

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Katja Rathje-Hoffmann: Upskirting muss bestraft werden

Natürlich fragen sie sich beim Hören des Begriffs „Upskirting“, was das denn eigentlich ist. Und warum will man es denn auch noch verbieten?

Der Begriff „Upskirting kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „unter den Rock“. Damit ist das voyeuristische Fotogarfieren oder Filmen unter dem Rock einer Person/Frau gemeint.

Die Täter benutzen dazu ihr Smartphone und/oder eine winzige Spionagekamera, die auf dem Schuh platziert wurde, um damit Fotos und Aufnahmen zu machen. Mit und anhand dieser Bilder vergnügen sich die Täter mit perversen sexuellen Neigungen auf einschlägigen Pornoseiten im Internet.

Diese Aufnahmen können dann auch von weiteren Usern heruntergeladen werden. Und das alles ohne das Wissen der Frauen über diesen Missbrauch. Das ist besonders perfide, da die Opfer/Frauen nicht oder nicht leicht auf den Bildern erkannt werden können und sie sich deswegen auch nicht oder schlecht wehren können.

Die Frauen werden hier missbraucht und ihrer Würde mit Füßen getreten. Es ist ein ekelhafter und abstoßender Gedanke, dass diese heimlichen Aufnahmen aus allen möglichen Lebenslagen von Frauen durch das Netz geistern und von perversen Tätern voyeuristisch und entwürdigend missbraucht werden.

Rein vom Gefühl würde man sagen, das ist doch verboten! Das ist es jedoch leider nicht. Noch nicht!

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