Katja Rathje-Hoffmann: Jedes Kind zählt für die Zukunft!

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Das Leiden ungewollt kinderloser Paare ist groß – und viele Paare, die
Reproduktionsmedizin in Anspruch nehmen, reden zumeist nicht darüber, weil sie
sich für ihr scheinbares Unvermögen schämen. Es ist ihnen sogar peinlich.

In Deutschland sind schätzungsweise 15 bis 20% der Frauen ungewollt kinderlos.

Ursächlich dafür ist der Mann mit 35%, die Frau mit 45% und beide Partner mit 20%.

Eine Ursache dafür sehen die Fachleute unter anderem am Älterwerden der
Erstgebärenden.

1987 lag das Durchschnittsalter bei erstgebärenden Frauen bei 24 Jahren, so waren
es aber 2012 schon 29 Jahre – mit steigender Tendenz.
Für die Erfüllung des Kinderwunsches sind diese Paare auf medizinische Hilfe
angewiesen.

Der künstlichen Befruchtung kommt in Deutschland eine bedeutende Rolle zu. In 288
Kinderwunschzentren werden gut 100.000 Behandlungen jährlich vorgenommen.

Zumeist werden In-Vitro-Fertilisationen (IVM) oder Intrazytroplasmatische
Spermieninjektion (ICSI) zur Befruchtung durchgeführt.

Die Erfolgswahrscheinlichkeit dadurch eine Schwangerschaft zu erzielen, liegt
zwischen 27 und 32% und die sogenannte „Baby-take-away“-Quote liegt bei 20%.

Ab 2004 wurde dann die 50%- Selbstbeteiligung eingeführt, die zu einem Rückgang
um die Hälfte der künstlichen Befruchtungen führte.

Das Gesundheitssystem in Deutschland wurde damit um 100 Mio. Euro entlastet.
Für die Betroffenen führte das neben den psychischen auch zu großen finanziellen
Belastungen.

Die Untersuchungen zur Ergründung der Unfruchtbarkeit und die hormonellenBehandlungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

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Niclas Herbst und Katja Rathje-Hoffmann in der Landespresse

Zitate vor dem CDU Landesparteitag

Der Kieler Europa-Abgeordnete Niclas Herbst: Die CDU setze auf Innovation und Fortschritt und habe im Vergleich „zum Verbotsansatz der Grünen“ einen komplett anderen Ansatz. Aber die Wahlkämpfer hätten eine Menge zu tun. „Viele Menschen sind politisch noch nicht abgeholt worden. Das müssen wir nachholen.“

Katja Rathje-Hoffmann, Chefin der Frauen-Union, setzt darauf, dass Laschet im persönlichen Umgang mit den Menschen punktet. „Er ist ein Kumpeltyp. Wenn man ihn persönlich kennt, lernt man ihn auch zu schätzen.“ Dazu müsste Laschet allerdings nach Schleswig-Holstein kommen. „Das würde ich uns wünschen – und ihm auch.“ Zumindest dieser Wunsch geht voraussichtlich in Erfüllung. Für nächsten Dienstag, 17. August, hat Laschet sich in Lübeck und St. Peter-Ording angekündigt.

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: Zügige Umsetzung der in der Studie ermittelten Bedarfe wird begrüßt

Rede von Katja Rathje-Hoffmann MdL im Landtag Schleswig-Holstein am 18.062021

Mit dem Schicksal der von Gewalt betroffenen Frauen und deren Kinder kann man sich aus unserer Sicht nicht oft und intensiv genug beschäftigen. Hier hilft besonders die vom Ministerium in Auftrag gegebene Bedarfsanalyse der Hilfsangebote für gewaltbetroffene Frauen in Schleswig-Holstein vom Jahresanfang. Das sozialwissenschaftliche Forschungsinstitut Zoom e.V. hat ein Jahr lang eine Bedarfsanalyse für diese Zielgruppe durchgeführt. Fachleute aus den Frauenhäusern, Beratungsstellen, Gleichstellungsbeauftragten, Sozialdezernentinnen und -dezernenten und ehemalige Bewohnerinnen wurden befragt.

Zuallererst fällt beim Lesen der Studie ins Auge, dass es eine deutliche Unterversorgung mit Frauenhausplätzen in den Kreisen Nordfriesland und Schleswig-Flensburg gibt. Diese festgestellten Bedarfe müssen aus unserer Sicht rasch gedeckt werden. Und deswegen finden wir es erfreulich, dass es Bestrebungen und Aktivitäten gibt, zeitnah mit den betroffenen Kreisen und in der Gewaltprävention tätigen Vereinen und Organisationen ein Unterstützungskonzept den Aufbau einer kreisübergreifenden Frauenhausinfrastruktur zu schaffen.

Wir bitten die Landesregierung eine rasche Umsetzung zu unterstützen.

Es finden intensive Gespräche mit den Kommunen und den Trägern von Frauenfacheinrichtungen statt, um die notwendigen Anpassungsbedarfe zu ermitteln.

Basis ist hier die vorliegende Analyse, wobei wir die aktuelle Entwicklung berücksichtigen müssen. Wir wollen schrittweise ein nachvollziehbares und transparentes Finanzierungssystem entwickeln.

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