Katja Rathje-Hoffmann: Helferausbildungen im Pflegebereich etablieren

Katja Rathje-Hoffmann MdL

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Der Fachkräftemangel in der Alten- und Krankenpflege ist allgegenwärtig – leider auch bei uns in Schleswig-Holstein.

Wir tun daher als Politik gut daran, dass wir alle Optionen, die diesem Fachkräftemangel entgegenwirken können, maximal nutzen und diese fördern.

Eine solche Option sehen wir als Jamaika in den Helferausbildungen im Pflegebereich. Diese umfasst 1 Jahr und ist mit dem ersten allgemeinen Bildungsabschluss (Hauptschulabschluss) zugänglich.

Derzeit wird in Schleswig-Holstein allerdings nur die Ausbildungsform zum Altenpflegehelfer (APH).

Eine bislang nicht angebotene Ausbildung ist die Krankenpflegehilfeausbildung (KPH), die allerdings durch eine derzeit im Sozialministerium erarbeite Landesverordnung zum 01.01.2020 in Kraft treten soll.

An diese Helferausbildungen kann dann durch eine Fachkraftausbildung, wie z.B. der Generalstischen Pflegeausbildung angeknüpft werden und sie ist gerade auch jungen Menschen, für die aus unterschiedlichen Gründen nicht direkt eine dreijährige Fachkraftausbildung in Frage kommt, eine gute Option. Auch im Rahmen der Weiterbildungsinitiative gering qualifizierter Arbeitnehmerinnen in Unternehmen.

Diese Option ist ein Anknüpfungspunkt, den wir ernst nehmen und den wir als Land auch hinreichend fördern und unterstützen wollen.

Die jetzt ergriffenen Maßnahmen sind aber nur ein erster Schritt, da sich zum 01.01.2020 die Ausbildungslandschaft in den Pflegebereichen umfassend verändern wird. Alle notwendigen Maßnahmen für den fließenden Übergang in die Generalistik hat Schleswig-Holstein frühzeitig in die Wege geleitet.

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CDU-Norderstedt in Sorge um Zukunft der Pflege

Pressemitteilung und Foto vom CDU Ortsverband Norderstedt

Vlnr. Kevin Ruhbaum, Uwe Matthes, Katja Rathje-Hoffmann (MdL), Gunnar Löwe, Dr. Matthias Helt

Auf Einladung des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther besuchte eine Delegation des CDU-Ortsverbandes Norderstedt am Mittwoch, dem 18.9.2019, den Pflegekongress “Zukunft der Pflege – Quo vadis?” in Neumünster.

“Nicht nur dringend notwendig, sondern auch absolut gelungen!”

So lautete das einhellige Urteil der Norderstedter Teilnehmer mit dem stellvertretenden Ortsvorsitzenden Uwe Matthes, den CDU-Fraktionsmitgliedern Kevin Ruhbaum und Dr. Matthias Helt, sowie Gunnar Löwe als stellvertretenden Landesvorsitzenden des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) als Podiumsmitglied.

Sowohl der kompetente engagierte Impulsvortrag des Bevollmächtigten der Bundesregierung für die Pflege, Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, als auch die Diskussionsbeiträge des mit hochkarätigen Experten geführten Podiumsgesprächs unter der souveränen Leitung der Landtagsabgeordneten für Norderstedt und Umland, Katja Rathje-Hoffmann, haben die emotionalen, zeitlichen und auch finanziellen Herausforderungen zum Thema Pflege deutlich gemacht.

Auch in Norderstedt sei mit einjährigen Wartezeiten für Kurzzeit- oder Vollzeitpflegeplätze die Not groß, so der stellvertretende Ortsvorsitzende Uwe Matthes. Er resümiert: “Wir werden dieses Thema verstärkt in den Fokus unserer politischen Arbeit rücken. Alle sprechen, zwar nicht unberechtigt, vom Klimanotstand, und übersehen dabei den mittlerweile akuten Pflegenotstand!”

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Katja Rathje-Hoffmann: Thema Alzheimer in der Gesellschaft verankern

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Katja Rathje-Hoffmann, pflegepolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, äußerte sich heute (17.9.2019) zur Woche der Demenz und zum Welt-Alzheimer-Tag am 21. September:

„1,7 Millionen Demenz-Erkrankte in Deutschland sind eine der ganz großen Herausforderungen im Bereich Gesellschaft und Pflege. Etwa 60.000 Erkrankte leben in Schleswig-Holstein. Die meisten werden zuhause von ihren Familien betreut. Alzheimer und die damit verbundenen Folgen belasten die ganze Familie. Hilfe und Beratung gibt es durch die Pflegestützpunkte in den Kreisen und kreisfreien Städten.

Zudem unterstützt Schleswig-Holstein das „Kompetenzzentrum Demenz“ als zentralen Baustein und fachlichen Begleiter, um das Thema gesellschaftlich bewusster zu machen und bereits gewonnene Erkenntnisse im Land umzusetzen. So sollen Versorgungsstrukturen wie zum Beispiel Beratungsstellen oder Pflegestützpunkte ausgeweitet, verbessert und deren Qualität gesichert werden – nun endlich auch in fast allen Kreisen und kreisfreien Städten.

300.000 Neuerkrankungen in Deutschland pro Jahr zeigen, wie dringend notwendig verlässliche Strukturen sind.“

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