Spenden für die Ukraine

Für die Menschlichkeit – Gegen den Krieg!

Veröffentlicht unter Allgemein |

Katja Rathje-Hoffmann – Belastung von Kindern und Jugendlichen im Blick behalten

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Katja Rathje-Hoffmann, sozialpolitische Sprecherin, zu Kinder- und Jugendreport 2021 von der DAK-Gesundheit:

„Der Kinder- und Jugendreport 2021 von der DAK-Gesundheit zeigt erwartungsgemäß, dass die COVID 19-Pandemie bereits 2020 auf verschiedene Weise Einfluss auf die Gesundheit und Versorgung von Kindern und Jugendlichen genommen hat. Schleswig-Holstein kommt dabei jedoch insgesamt besser weg als der Bundesdurchschnitt.

So hat Schleswig-Holstein bei gesundheitlichen und psychischen Folgen geringere Werte. So weist Schleswig-Holstein bei der Zunahme der psychischen Belastung von Kindern und Jugendlichen eine Quote von drei Prozent auf, der Bundesdurchschnitt liegt bei acht Prozent.

Bemerkenswert gut ist die Entwicklung in Schleswig-Holstein im Bereich Adipositas: Während bundesweit 16 Prozent mehr Kinder im Grundschulalter an Adipositas erkrankten, waren es in Schleswig-Holstein mit minus zwei Prozent sogar deutlich weniger.

Und: In dem Bereich Alkoholmissbrauch liegt Schleswig-Holstein ebenfalls deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Hier ist ein Rückgang von 48 Prozent (bundesweit 28 Prozent) zu verzeichnen.

Bei allen guten Nachrichten für Schleswig-Holstein: Der Report zeigt, dass vor allem im Bereich der psychischen Belastung von Kindern und Jugendlichen Handlungsbedarf besteht.

Das ist nicht überraschend, und die CDU hat dieses Thema bereits auf ihrer Agenda und will sich zudem besonders um die Kinder und Jugendlichen von psychisch belasteten Eltern kümmern. Dafür haben wir erstmalig 100 000 Euro für Maßnahmen bereitgestellt.“

Veröffentlicht unter Allgemein |

Katja Rathje-Hoffmann – Gesundheit von Mutter und Neugeborenem muss immer im Zentrum stehen

Rede von Katja Rathje-Hoffmann MdL am 25.02.20222 im Kiler Landtag

Katja Rathje-Hoffmann

Es ist uns schon klar, dass dieser Antrag der Opposition dazu beitragen soll, die Geburtshilfe in Schleswig-Holstein zu politisieren.

Es ist uns auch klar, dass das Thema Eckernförde – und hier die Schließung der Geburtshilfe, besonders ausgewalzt werden soll.

Dazu komme ich gleich.

Klar ist, dass sich die Ansprüche an die Geburtshilfe in Laufe der Jahre verändert haben.

Klar ist auch, dass sich die Anzahl der Geburtskliniken im Laufe der Jahre verringert hat.

Klar ist aber auch, dass sich die Qualität und die Säuglingssterblichkeit verbessert haben.

Zudem müssen wir feststellen, dass es auch bei vielen schwangeren Frauen Veränderungen bei der Auswahl der Geburtskliniken gibt. Auch hat sich das Durchschnittsalter der Erstgebärenden deutlich erhöht.

1980 lag es bei 25 Jahren und 2020 lag das Alter der Frauen bei 30 Jahren.

Dieser Anstieg ist seit den 1970er Jahren zu erkennen.

Das höhere Alter der Frauen hat auch zur Folge, dass Risikoschwangerschaften zunehmen.

Werdende Eltern wünschen sich für die Geburt maximale Sicherheit – für die Mutter und das neugeborene Baby – und gute Betreuung durch eine Hebamme.

Und hier stellen wir leider fest, dass es Bewegungen in der ärztlichen Versorgung und auch bei den Hebammen gibt, die kaum aufzuhalten sind.

Veröffentlicht unter Allgemein |